Der Einlagen-Shop Blog "4YouFeet"
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Orthopädieschuhtechniker Wissen für Ihre Fußgesundheit

Seit ich 1995, in den Beruf des Orthopädieschuhtechnikers, gestartet bin ist es mir stets ein Anliegen, jedem mit meinem Wissen zu helfen. Über 80% der Deutschen Bevölkerung leiden mehr oder weniger unter Senk- und Spreizfüßen und anderen Fußproblemen. Daher möchte ich mit meinem Wissen nicht nur helfen, sondern Grundsätzlich aufklären, damit sich Kunden und Patienten selber mehr helfen können. Den Einlagen-Shop Blog "4YouFeet" gibt es bereits einige Jahre und 2021 bekommt dieser nun, wie unsere Webseite, einen Relaunch. Hier werden nun neben den Produktberichten und Produkttest auch Interressantes rund um das Thema Füße zu finden sein.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim stöbern und lesen.

 

Mein Know-how für Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte!

 

Sie haben richtig gute Produkte im Gesundheitsbereich, rund um unsere Füße: Schuhe, Socken, Bandagen, Cremes, usw. dann bewerben Sie sich, über unser Kontakt-Formular, für 1en von 2en Produkttest Slots im Monat. Wenn Ihr Produkt durch die Bewerbung kommt, wird es von mir fachlich geprüft und in einem ausführlichen Produkttest samt Experten-Video in unserem Einlagen-Shop Blog 4YourFeet veröffentlicht.


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Zu Gast im Podcast von Achillis Running: Thema Einlagen beim Laufen und Wandern! Sinnvoll oder Sinnlos!

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Wander: Mein liebstes Hobby. Dann war ich auch mal laufen und durfte nun im Achillis Running Podcast zu Gast sein!

Hier ein kleiner Bericht von mir. Ich bin Marco Vathke, der Gründer des Einlagen-Shop.com und der Chefeinlagen Entwickler hier. Früher habe ich ambitioniert Handball gespielt und musste daher auch viel für die Kondiotion arbeiten. Joggen bis 10km gehörte da zur Basiskondition. In meinen 20iger habe ich auch an Sportveranstaltungen wie den Friedberger Halbmarathon mitgemacht und war insgesamt eher sportlich unterwegs. Wandern war mir aber schon immer am liebsten. So bin ich nun auch mit Achillis Running und dem Namri Dagyab zusammen gekommen und wir haben eine Podcastfolge für Achillis Running zusammen gemacht. Thema: Alles für die Füße: Laufen, Wandern & die richtigen Einlegesohlen - mit Orthopädieschuhmacher Marco Vathke

 

Hört jetzt rein in den aktuellen Podcast von Achillis Running. Diesmal mit Marco Vathke und alles zum Thema Einlegesohlen beim Laufen und Wandern.: reinhören
 
 
 

Infos zur Folge:

In dieser Podcastfolge geht's um etwas, worüber wir Läufer:innen viel zu selten reden: unsere Füße! Dazu sprechen wir mit Orthopädieschuhmacher und Einlagen-Produktentwickler Marco Vathke (Gründer der Marke Green Feet). Er verrät uns unter anderem, wie wir unsere Fußmuskulatur fördern können und und welche Schuhe und Einlagen sich für welchen Fuß eignen. Welche die gängigsten Fußfehlstellungen sind und ob/welche Einlegesohlen dagegen helfen können, hört ihr ebenso in dieser Podcastfolge.

Marco ist selbst aber auch leidenschaftlicher Wanderer! Wir unterhalten uns über seinen krassesten Wanderungen (Stichwort Megamarsch: 100km-Marsch in 24h!) und was man allgemein beim Wandern beachten sollte - auch in punkto Fußpflege.

(00:01:35) - Intro Ende

(00:03:57) - Was das "Weitwandern" vom Wandern unterscheidet

(00:05:12) - Sekt-oder-Selters-Runde

(00:08:37) - Wie Marco durch seine Umgebung zum begeisterten Wanderer wurde

(00:12:00) - Wie Marco sich durch einen Unfall für den Beruf Orthopädieschuhmacher begeisterte

(00:15:26) - Vom Orthopädieschuhmacher zur eigenen Schuheinlagen-Marke

(00:17:50) - Wie stellt man fest, ob man eine Fußfehlstellung hat?

(00:19:06) - Weshalb Knieprobleme & Co. durch unsere Füße verursacht werden können

(00:21:00) - Fußmuskelaufbau durch die "richtigen" Einlegesohlen

(00:25:50) - Risiko Barfußschuhe

(00:32:07) - Warum Winterschuhe für Kinder viel zu klotzig sind

(00:38:37) - Wie Fußfehlstellungen überhaupt entstehen und wie man sie vermeiden kann

(00:46:27) - 24h Wandern: Der Megamarsch und seine Herausforderungen

(00:49:24) - Wie trainiert man das Wandern? Marcos Anfängerfehler und Tipps

(00:52:50) - Welchen Proviant und welche Ausrüstung sollte man beim Weitwandern dabeihaben?

(00:58:22) - Kräfteeinteilung beim Wandern

(01:02:40) - Die häufigsten Verletzungen beim Wandern

 
 
 
 
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Fußgeruch bekämpfen: Diese 7 Haushaltsmittel helfen wirklich

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Welche Haushaltsmittel helfen wirklich bei Schweißfüßen?

Endlich ist der Sommer da und mit ihm kommen die warmen Temperaturen. Viele Menschen haben in dieser Jahreszeit mit Schweißfüßen und starkem Fußgeruch zu kämpfen.

Das feucht-warme Gefühl in den Schuhen empfinden die meisten als äußerst unangenehm. Peinlich wird es spätestens dann, wenn man bei einer Einladung gebeten wird, die Schuhe auszuziehen. Feuchte Fußabdrücke auf den Fliesen und ein unangenehmer Geruch, der sich in der Luft verbreitet, will tunlichst vermieden werden. Um das Problem anzugehen, müssen Sie nicht auf teure Produkte aus der Drogerie oder der Apotheke zurückgreifen. Viele altbekannte Hausmittel haben eine antibakterielle oder schweißhemmende Wirkung und können so Abhilfe schaffen. Als Pulver aufgetragen oder als entspannendes Fußbad vermindern Sie Schweiß bzw. die im Schweiß enthaltenen Bakterien und verhindern so die Geruchsbildung.

Fuß- und Bewegungsexperte Marco Vathke nennt seine einfachen Tipps und Tricks, um Schweißfüßen erfolgreich vorzubeugen und den Fußgeruch aktiv zu bekämpfen.

1. Das Wundermittel Natron: Natron ist nicht nur in der Küche und im Haushalt nützlich. Auch zur Fußpflege ist das kleine Wundermittel bestens geeignet. Natron erhöht den pH-Wert der Haut und bringt ihn somit auf ein basisches Niveau. Organische Säuren werden neutralisiert und die Bildung von Bakterien gehemmt. Keine Bakterien, kein Fußgeruch. Bei der Behandlung mit Natron gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sie können vor dem Anziehen Natron-Pulver in Ihre Socken geben oder die Füße mit einer Natron-Lösung aus 250 ml Wasser und 1 EL Natron einsprühen. Außerdem hilft es, 1 EL Natron mit in die Waschmaschine zu geben, wenn Sie Ihre Socken waschen. Gönnen Sie sich regelmäßig ein Fußbad mit Natron, um den Geruch dauerhafter loszuwerden.

So geht's:

  1. Schritt: Füllen Sie eine kleine Wanne oder Schale mit Wasser in einer für Sie angenehmen Temperatur.
  2. Schritt: Geben Sie etwa 3 EL Natron in das Wasser und rühren Sie, bis sich das Pulver aufgelöst hat.
  3. Schritt: Um den Säure-Basen-Ausgleich anzuregen, sollten Sie mindestens 20 Minuten in Ihrem selbstgemachten Fußbad verweilen.

2. Lavendelöl zur Bekämpfung der Bakterien: Auch Lavendelöl wirkt antibakteriell und hilft damit gegen den lästigen Fußgeruch. Träufeln Sie einige Tropfen des gutriechenden, ätherischen Öls auf ein Wattepad oder Tuch und bestreichen Sie Ihre Füße damit. Sehr angenehm ist das Öl auch in Verbindung mit einer Fußreflexzonen-Massage.

3. Salbei gegen den Schweiß Salbei wirkt als natürlicher Schweißhemmer - und das von innen und von außen. Sie können einfach fein gemahlene Salbeiblätter in Ihre Socken oder Schuhe streuen. Angenehmer ist vielleicht ein etwa 30-minütiges Fußbad mit starkem Salbeitee. Verwenden Sie dazu mindestens vier Teebeutel. Wenn Sie den Geschmack von Salbei mögen, können Sie die Schweißproduktion auch von innen steuern. Trinken Sie dazu täglich etwa 1 Liter Salbeitee.

4. Ingwer wirkt auch antibakteriell Ingwer sorgt, wie auch Natron und Lavendelöl, dafür, dass Bakterien sich nicht weiter vermehren. Gießen Sie feine Scheiben Ingwer mit kochendem Wasser auf und lassen es anschließend abkühlen. Ein Fußbad mit diesem Ingweraufguss wirkt antibakteriell und wird Sie von Fußgeruch befreien.

5. Schwarzer Tee gegen Schweißfüße Wie schon Salbei, hemmt auch schwarzer Tee die Schweißproduktion. Auch hier ist wieder die effektivste Vorgehensweise, sich ein Fußbad aus starkem Schwarztee einzulassen und die Füße etwa 30 Minuten darin zu baden.

6. Essig für den pH-Wert Ähnlich wie beim Wundermittel Natron verändert Essig den pH-Wert der Haut. Durch ein Senken des pH-Wertes, werden Bakterien bekämpft und damit der Fußgeruch vermindert bzw. komplett vermieden. Für ein Essig-Fußbad können Sie zum Beispiel Weißweinessig oder Apfelessig verwenden. Geben Sie etwa eine halbe Tasse in 2 Liter Wasser und baden Sie Ihre Füße für etwa 20 Minuten darin. Waschen Sie Ihre Füße danach gründlich mit klarem Wasser ab, damit der Geruch von Essig nicht an ihnen haften bleibt.

7. Die Wunderwaffe gegen Fußschweiß: Zimteinlegesohlen Zimteinlegesohlen reduzieren die Feuchtigkeit bzw. den Fußschweiß und damit auch den lästigen Geruch und haben sich daher schon millionenfach bewährt. Das große Geheimnis der hohen Wirksamkeit von Zimteinlegesohlen ist der Wirkstoff Eugenol, der natürlich im Zimt vorkommt und dafür sorgt, dass die Sohlen antibakteriell wirken. Eugenol verhindert das Aufspalten der Bakterien in Buttersäure und Ameisensäure. Diese zwei Bestandteile verursachen den unangenehmen Geruch. Werden die Bakterien nicht mehr gespalten, entsteht auch kein Fußgeruch.

Fazit: Mit diesen Hausmitteln kriegen Sie stinkende Füße in den Griff und mindestens eines der Mittel haben Sie sicherlich immer Zuhause. Der Geruch entsteht hauptsächlich durch Feuchtigkeit, daher hilft es generell, viel barfuß zu laufen, Ihre Füße hygienisch sauber zu halten und Ihr Schuhwerk trocken zu halten. Wenn Sie noch mehr über Fußgesundheit in Erfahrung bringen wollen, bleiebn Sie zu Besuch. Marco Vathke ist Experte auf dem Gebiet und Entwickler der GreenFeet Schuheinlegesohlen.

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Warum läufst du? Ich sage Dir jetzt warum ich Laufen gehe!

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Ich jogge für mein Leben gerne.

Ich liebe die Abwechslung von Wald- und Feldwegen oder am frühen Sonntagmorgen in der City unterwegs zu sein, wenn die Straßen noch ruhig und verschlafen sind.

Laufen bedeutet mir immens viel. Es gibt mir Freiheit, fördert meine Kondition und Gesundheit und ich verbinde damit eine bessere Lebensqualität.

Nach den kalten und grauen Winterwochen freue ich mich jedes Mal, wenn der Frühling anbricht und ich meine Winterklamotten gegen leichteres Outfit austauschen und befreit einfach drauf losrennen kann.

Was trage ich beim Laufen?

Nach so vielen Jahren Joggen habe ich mir meine eigene und persönliche Meinung gebildet, was Bekleidung und vor allem das Schuhwerk betrifft. Mein subjektives Fazit lautet: Die Schuhe sind das A und O! Sie müssen sitzen bzw. passen. Jeder Schritt, jeder Meter muss entlasten und meine Füße und Gelenke unterstützen – nicht einschränken.

Ich habe in all den Jahren schon so viele unterschiedliche Joggingschuhe bzw. Laufschuhe ausprobiert und konnte Erfahrungen, Blasen an den Füßen und Verbesserungen feststellen. Aber den perfekten Joggingschuh habe ich bis heute nicht gefunden.

Bisher war ich mit dem Ergebnis nie 100 % zufrieden.

Vielleicht klingt es wie eine abgedroschene Floskel, aber ich kann nur von meinen persönlichen und subjektiven Erfahrungen sprechen und die sind absolut authentisch und ehrlich. Für mich kann ich behaupten, dass GreenFeet Active 4 Running-Sport Schuheinlagen die perfekte Lösung sind.

Diese Schuheinlagen beeinflussen meinen Bewegungsablauf, das Joggen positiv und machen sich bei jedem Meter bemerkbar.

 

Die Entlastung konnte ich schon unmittelbar nach dem ersten Mal auf einer kurzen Strecke feststellen.

Ich habe sofort gemerkt, dass sich mein Stand in den eher neutralen Laufschuhen mit wenig Sprengung optimiert hat, meine Haltung und der komplette Bewegungsapparat meines Körpers haben sich stabilisiert und verbessert. In der Produktbeschreibung heißt es, dass die GreenFeet Schuheinlagen eine gute Gewölbeunterstützung verarbeitet haben. Das kann ich bestätigen.

Sportsohlen für die Lauf-Running Community!

Mittlerweile habe ich vielen von meinen Freunden, die ebenfalls große Fans vom Joggen sind, GreenFeet Active 4 Running-Sport Schuheinlagen empfohlen. Vor allem denjenigen, die starke Probleme mit Senkfüßen, Knickfüßen, Plattfüßen oder Spreizfüßen haben. Sie haben einstimmig berichtet, dass ihnen sofort die Entlastung der Füße aufgefallen ist.

Ich bin mir sicher, dass der Komfort durch die bewegungsspezifischen Dämpfungs- und Stützelemente kommen und somit Verletzungen und Überbelastungsschäden vermieden werden können.

Mein Tipp: Gewöhnt euch nach und nach an die Einlagen. Erst kurze Strecken und dann könnt ihr euer gewohntes Pensum laufen. Dabei spielt der Untergrund (Waldboden, Asphalt etc.) keine Rolle.

 

GreenFeet Active 4 Running-Sport Schuheinlagen haben mir mehr Spaß am Joggen gegeben, meine Leistung hat sich gesteigert und durch die dünne Verarbeitung des Materials konnte ich die Einlagen in unterschiedlichen Joggingschuhen tragen. Egal von welchem Hersteller. Sie passen sich hervorragend jedem Schuh an.

Zum Verfasser: Dieser Blogbeitrag wurden von einem unserer zahlreichen Einlagentester geschrieben. Den journalistischer Background der namentlich nicht genannten Person erkennt dennoch deutlich. Vielen Dank.

 

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8 Tipps vom Experten für gesunde Füße bis ins hohe Alter!

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Wellness für die Füße

Viel zu oft missachtet und häufig sogar herabwertend betitelt: Unsere “Stinkefüße” tragen uns durchs Leben und ermöglichen uns Unabhängigkeit. Dank ihnen können wir die Welt bereisen, Berge erklimmen, tanzen oder unseren Hobbys nachgehen. Höchste Zeit also, unseren Füßen “Danke” zu sagen und ihnen regelmäßig Wellness zu gönnen - Schließlich sollen sie uns doch noch lange ihren Dienst erweisen. Marco Vathke ist als erfahrener Orthopädieschuhtechniker Experte auf dem Gebiet Fußgesundheit. Warum Wellness für die Füße wichtig ist, und was Sie gezielt tun können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Eine professionelle Pediküre ist die beste Pflege

Unsere Füße sind meist in dicken Socken und Schuhen versteckt. Da kann es schonmal passieren, dass die Pflege der Füße etwas vernachlässigt wird. Dabei sollten Sie gerade für Ihr persönliches Wohlbefinden auch die Füße regelmäßig pflegen. Beispielsweise kann eine professionelle Pediküre die Füße im Nu wieder schön, glatt und gepflegt aussehen lassen. Bei einer Pediküre werden die Zehennägel gekürzt und die Hornhaut entfernt. Lassen Sie eine solche Wellness-Behandlung am besten regelmäßig durchführen, um stets weiche, vorzeigbare Füße zu haben.

Tragen Sie atmungsaktive Socken und Schuhe

Damit der Fuß atmen kann, sollten Sie regelmäßig Luft an die Füße lassen. Da dies im Alltag aber oft nicht möglich ist, bieten atmungsaktive Socken und Schuhe eine gute Alternative. Wenn das Klima im Schuh stimmt, verringert sich das Risiko für schwitzende Füße und Pilzerkrankungen. Greifen Sie zu Socken mit einem hohen Baumwollanteil oder Bambussocken. Das Material gilt als besonders hautfreundlich, atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. So bleiben Ihre Füße angenehm trocken - auch an langen Tagen.

Gönnen Sie sich entspannende Fußmassagen

Wenn es um Wellness für die Füße geht, dürfen auch Fußmassagen nicht fehlen. Durch den sanften Druck wird das Gewebe besser durchblutet und die Muskeln und Sehnen gelockert. Da sich am Fuß außerdem die sogenannten Reflexzonen befinden, kann sich eine Fußmassage auf den gesamten Organismus positiv auswirken. Für Ihre Füße ist eine Massage also eine echte Wohltat, bei der Sie komplett abschalten können. Gönnen Sie sich einmal pro Woche eine Fußmassage beim Profi oder verwenden Sie ein spezielles Fußmassagegerät für den Heimgebrauch - Sie werden sich danach wie neu geboren fühlen.

Kneippbäder wirken stimulierend

Füße leisten jeden Tag Immenses. Um sie gesund und fit zu halten, eignen sich vor allem Kneipp-Anwendungen. Diese wirken stimulierend und begünstigen eine verbesserte Durchblutung sowie die Stärkung des Kreislaufsystems. Beim Kneipp´schen Wechselfußbad wird abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser gearbeitet. Für gewöhnlich waten Sie dabei durch ein mit Wasser befülltes Becken. Auch Übungen wie Zehenspitzenstand oder das Gehen auf verschiedenen Untergründen gehören zur Anwendung dazu. Ätherische Öle können ebenfalls ins Wasser gegeben werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Am besten fragen Sie hierzu Ihren Arzt, der Ihnen die für Sie geeignete Kneipp-Kur empfehlen wird.

Verwöhnende Cremes pflegen und lindern Schmerzen

Die Haut an den Füßen ist meist trocken und neigt zur Verhornung. Damit die Füße aber schön geschmeidig bleiben, sollten Sie sie regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgen. Spezielle Feuchtigkeitscremes mit Urea eignen sich hierfür besonders gut. Häufig enthalten solche Pflegecremes auch Zusätze aus Teebaumöl, was für seine antimykotische und antibakterielle Wirkung bekannt ist. So haben Pilze und Bakterien keine Chance. Wer häufiger zu geschwollenen Knöcheln neigt, greift zu einer Fußcreme mit Weinlaub-Extrakt und Rosskastanie. Diese Inhaltsstoffe wirken positiv auf Venen und Gefäßwände und können schmerzenden Füßen schnell Linderung verschaffen.

Barfußlaufen unterstützt die Fußgesundheit

Ein Leben in Schuhen ist für uns Alltag. Für unsere Füße jedoch, kann das Laufen in Schuhen zur Belastung werden. Der Fuß verlernt auf Dauer das Laufen auf natürlichem Untergrund. Dadurch können Fehlstellungen, Verkürzungen der Muskulatur sowie Fußgelenkserkrankungen entstehen. Insbesondere der Hallux valgus wird durch falsches Schuhwerk hervorgerufen. Hierbei handelt es sich um eine erweiterte Form des Spreizfußes, der sich in einem seitlich verschobenen Großzehballen äußert. Regelmäßiges Barfußlaufen kann Hallux valgus und andere Fußprobleme effektiv verhindern. Zudem werden die Füße durch den natürlichen Untergrund optimal durchblutet und entlastet.

Fitness für die Füße beugt Schmerzen vor

Regelmäßige Fußgymnastik ist auch eine Art Wellness. Schließlich sorgen gezielte Übungen dafür, dass sich Ihre Füße schnell erholen und in ihrer Funktion gefördert werden. Sogenannte Igel- oder Faszienbälle sind gut geeignet, um die Muskeln, Sehnen und Bänder zu lockern. Dadurch können Verkrampfungen und Schmerzen am Fuß schnell behoben werden. Rollen Sie den Fuß auf dem kleinen Ball für mehrere Minuten hin und her. Verlagern Sie dabei Ihr Körpergewicht mehr und mehr auf den Ball. Sie werden merken, wie gut Ihre Füße sich nach der kleinen Gymnastikeinheit anfühlen. Diese Methode ist auch als Alternative zur manuellen Fußmassage ideal.

Einlegesohlen für Komfort und Wellness

Damit sich Ihre Füße rundum wohlfühlen, sind Einlegesohlen eine gute Lösung. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen für unterschiedlichste Bedürfnisse. So gibt es beispielsweise Einlagen gegen Ermüdungserscheinungen, Druckstellen oder stark schwitzende Füße. Auch Schuheinlagen für Diabetiker oder einen Senkfuß sind erhältlich. Immer beliebter werden Schuheinlagen aus Naturprodukten.

Zimtsohlen sorgen beispielsweise für trockene Füße und steigern zudem die Durchblutung. So bleiben die Füße schön warm, was vor allem im Winter sehr angenehm ist.

Fazit:

Es gibt zahlreiche Gründe und Möglichkeiten, die Füße regelmäßig zu verwöhnen. Diese Maßnahmen sorgen aber nicht nur für ein gesteigertes Wohlbefinden, sondern unterstützen effektiv die Gesundheit der Füße. Probieren Sie es selbst aus! Hier i Shop finden Sie noch mehr wichtige Infos zum Thema Fußgesundheit und erhalten eine Übersicht zu verschiedensten Schuheinlagen. Bei Fragen nutzen Sie unser Kontak Formular.

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Woran erkennt man einen guten Wanderschuh? Tipps vom Schuhexperten.

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Zum Basis-Equipment beim Wandern gehören Wanderschuhe. Sie bieten auf jedem Untergrund sicheren Halt und sorgen dafür, dass der Fuß optimal gestützt wird. Wer sich vor dem Kauf seiner Wanderschuhe nicht ausreichend mit der Thematik befasst, hat das Nachsehen. Dann kann der Schuh drücken, zwicken oder die Füße schwitzen darin. Gerade bei einer längeren Wanderung mindert falsches Schuhwerk den ersehnten Freizeitspaß. Um das zu verhindern, kann ein Basiswissen zu Wanderschuhen hilfreich sein. Neben hohem Tragekomfort, gutem Profil und optimaler Stützfunktion spielt beim Wanderschuh vor allem das Material eine große Rolle. Wanderschuhe bestehen zumeist aus Leder oder Kunstleder. Auch ein Material-Mix mit Textil ist denkbar. Echtes Leder gilt als sehr hochwertig, bleibt jedoch nur bei der richtigen Pflege wasserdicht. Kunstfaser-Materialien gelten als besonders pflegeleicht, müssen jedoch zusätzlich über eine wasserdichte Membran verfügen. Zudem sollte der Wanderschuh auch nicht zu schwer sein und den Zehen ausreichend Platz bieten. All diese Punkte werden vor dem Kauf häufig nicht bedacht. Aber woran erkennt man einen guten Wanderschuh? Dies erklärt der erfahrene Orthopädieschuhtechniker Marco Vathke. Als Entwickler der innovativen GreenFeet Schuheinlagen ist er Experte für Füße, Schuhe und Einlagen. In den folgenden fünf Tipps erklärt Marco Vathke, worauf es beim Kauf von Wanderschuhen ankommt.

Tipp 1: Den Schuh auf die eigene Fitness abstimmen

Als erstes sollten Sie überlegen, für welche Strecken der Schuh benötigt wird. Es ist nämlich ein Unterschied, ob Sie einen Tagesausflug mit der Familie machen oder über mehrere Tage unterwegs sind. Die eigene Fitness ist somit das Kriterium Nummer Eins! Ein Beispiel: Sie sind körperlich fit, werden aber auf Ihrer Route eher in flachem Gefilde unterwegs sein. Dann sollte Ihre Wahl auf einen leichten, knöchelhohen Wanderschuh fallen. Trekking-Schuhe oder Wander-Halbschuhe sind hierfür ideal geeignet. Bei langen Wanderungen durch steiles Gebiet eignen sich Wander- bzw. Trekking-Stiefel besser.

 

Tipp 2: Den eigenen Komfort berücksichtigen

Wer im Sommer wandert, sollte auf leichte, atmungsaktive Materialien setzen. Hier eignen sich Kunstleder und Textilmaterialien besser als Leder. Sie verfügen über weniger Gewicht und sorgen für ein angenehmes Schuhklima. Bedenken Sie auch die Stützfunktion des Schaftes. Ein hoher Schaft kann den Fuß besser stützen und vor dem Umknicken schützen. Für den Winter eignen sich wasserfeste Materialien, die gleichzeitig wärmen. Ein Wanderschuh aus Kunstleder mit entsprechendem Futter kann hier die richtige Wahl sein. Wenn der Schuh nicht wasserdicht, aber wasserabweisend sein soll, eignet sich Echtleder. Das Klima im Lederschuh ist hervorragend, aber man darf nicht vergessen, den Schuh zwischendurch immer mit Imprägnierer zu schützen und zu pflegen, um seine Langlebigkeit zu wahren.

Tipp 3: Tragen Sie Socken oder/und Einlagen beim Kauf

Wer beim Kauf die Socken und Einlagen trägt, die auch später im Schuh genutzt werden, kann viel besser prüfen, ob der Schuh passt. Schließlich sind Sie beim Wandern später ja auch mit dickeren Socken und komfortablen Schuheinlagen unterwegs. Zudem sollten Sie auch Ihre Wanderschuhe tendenziell nachmittags anprobieren, da Füße bekannterweise im Laufe des Tages etwas anschwellen. So gehen Sie sicher, dass der Schuh während einer langen Wanderung nicht zu eng wird.

Tipp 4: Probewandern im Fachgeschäft

Ein Fachgeschäft für Wanderbedarf verfügt in der Regel über einen kleinen Parcours, der verschiedene Untergründe simuliert. Testen Sie diese mit Ihrem Schuh aus, um ein besseres Gefühl für ihn zu bekommen. Gerade Bergab benötigen Sie viel Halt. Wer schon im Geschäft mit den Zehen an den Schuh stößt, sollte den Schuh besser eine halbe Nummer größer probieren.

Tipp 5: Nehmen Sie sich Zeit

Nehmen Sie sich Zeit, und testen Sie die Wanderschuhe in Ruhe im Geschäft aus. Im Idealfall kaufen Sie den Schuh nämlich für viele Jahre. Lassen Sie sich auch nicht von VerkäuferInnen irritieren, die ein “schnelles Geschäft” machen wollen. Ihre Bedürfnisse haben Priorität!

Fazit:

Gutes Schuhwerk ist die Voraussetzung für uneingeschränkten Freizeitspaß. Damit die Wanderung sicher und komfortabel wird, ist der richtige Schuh ein Muss. Mit den Tipps von Marco Vathke hat die Suche nach dem passenden Wanderschuh ein Ende. Jeder, der die Tipps befolgt, minimiert das Risiko für einen Fehlkauf, schmerzende Füße oder Verletzungen. Auch wir im Einlagen-Shop.com führen mit den Einlagenfähigen Duflex Multifunktions-Wanderschuhen von Chung Chi Modelle zum Wandern und Trekking im Sortiment. Bei Fragen stehe wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt

 

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Marco Vathke - Fußfehlstellungs-Prävention: 5 effektive Übungen gegen Spreizfuß, Hallux Valgus, Plattfuß & Co

Gesamten Beitrag lesen: Marco Vathke - Fußfehlstellungs-Prävention: 5 effektive Übungen gegen Spreizfuß, Hallux Valgus, Plattfuß & Co

 

Unsere Füße bilden das Fundament unseres Körpers. Im Laufe unseres Lebens tragen sie uns mehrmals rund um den Globus und sind hierbei unglaublich vielen Belastungen ausgesetzt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Schmerzen und Fußfehlstellungen keine Seltenheit darstellen.

Zu den wohl bekanntesten Fehlstellungen gehören Platt-, Senk- und Spreizfuß sowie Hallux valgus. Risikofaktoren wie falsches Schuhwerk, Überlastungen und Übergewicht fördern die Entstehung zusätzlich. Fußfehlstellungen bringen die Statik des Körpers aus dem Gleichgewicht und führen häufig zu Rückenschmerzen.

Mithilfe einiger spezieller Übungen können Sie jedoch gegensteuern und sogar vorbeugen, sagt Fußspezialist Marco Vathke. Marco Vathke ist der Inhaber und Geschäftsführer von einlagen-shop.com und Entwickler der GreenFeet Schuheinlegesohlen. Er ist ein Experte auf dem Gebiet der Fußgesundheit.

Nachfolgend stellt er Ihnen die 5 effektivsten Übungen gegen Fußfehlstellungen vor.

Übung 1: Zehenstrecken- und beugen

Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Achten Sie auf eine möglichst aufrechte Wirbelsäule. Beugen Sie Ihren Fuß samt Zehen so weit wie möglich. Die Ferse bleibt während der Übungsausführung auf dem Boden abgestellt. Halten Sie die Beugung etwa 20 bis 30 Sekunden aus. Danach lösen Sie die Anspannung für einen Moment. Jetzt strecken Sie den Fuß und Ihre Zehen so weit wie möglich durch. Halten Sie auch die Streckung für 20 bis 30 Sekunden. Nach einem kurzen Lösen der Anspannung wiederholen Sie das Prozedere mit dem anderen Fuß. Ob Sie rechts oder links beginnen, ist Ihnen überlassen. Möchten Sie die Übung intensivieren, dann versuchen Sie, beim Beugen kleine Gegenstände (z. B. Murmeln, Stifte oder Steine) mit den Zehen aufzuheben. Das Zehenstrecken- und beugen kräftigt die gesamte Fußmuskulatur. Blockaden werden effektiv gelöst. Besonders praktisch: Die Übung lässt sich jederzeit und überall diskret durchführen, z. B. auch im Büro oder in der Bahn. Es ist nämlich nicht zwingend notwendig, die Schuhe auszuziehen.

Übung 2: Kreisen des Sprunggelenks

Auch diese Übung wird sitzend auf einem Stuhl durchgeführt. Heben Sie ein Knie an. Fixieren Sie den Unterschenkel mit der Hand, um sicherzustellen, dass die folgende Bewegung auch wirklich vom Sprunggelenk ausgeht. Beginnen Sie nun, mit dem Sprunggelenk für etwa 30 Sekunden Kreise in die Luft zu zeichnen. Die Zehen befinden sich hierbei zunächst in entspannter Position. Halten Sie kurz inne und strecken Sie die Zehen. Kreisen Sie das Sprunggelenk erneut für 30 Sekunden. Abschließend wiederholen Sie den Vorgang noch mit gebeugten Zehen. Hiernach erfolgt ein Seitenwechsel. Mit welchem Fuß Sie beginnen möchten, ist erneut Ihnen überlassen. Diese Übung löst Verspannungen und mobilisiert die Fußmuskulatur.

Übung 3: Raupengang

Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder wahlweise auf einen Hocker. Die Zehenspitzen sind gerade nach vorne ausgerichtet. Beginnen Sie mit dem rechten Fuß und tasten Sie sich langsam in raupenartigen Bewegungen vorwärts. Dies gelingt, indem Sie mit den Zehen nach vorne greifen. Achten Sie darauf, den großen Zeh hierbei maximal zu beugen. "Krabbeln" Sie raupenartig mit dem rechten Fuß in die Ausgangsposition zurück. Wiederholen Sie den Vorgang auf der linken Seite. Machen Sie pro Fuß insgesamt 5 Durchgänge. Die Raupenübung ist bestens geeignet, um das Fußgewölbe zu stabilisieren. Dies ist wichtig, um einem Spreizfuß oder Plattfuß vorzubeugen. Sind die Fehlstellungen bereits entstanden, hilft die Übung, diese auszugleichen.

Übung 4: Der Einbeinstand

Stellen Sie sich aufrecht hin. Die Wirbelsäule sollte möglichst gerade sein. Korrigieren Sie, falls nötig, Ihre Haltung vor einem Spiegel. Heben Sie den rechten Fuß an. Wer Probleme mit dem Gleichgewicht hat, kann sich mit der linken Hand an der Wand abstützen. Spüren Sie in Ihren Körper hinein: Das Gewicht sollte möglichst gleichmäßig auf dem Standfuß lasten. Aktivieren Sie nun Ihre Fußsohle und beugen Sie den großen Zeh in Richtung Ferse. Hierdurch verlagert sich der Schwerpunkt. Die Hauptlast des Gewichts liegt nun auf der Fußaußenkante, auf dem Ballen und auf der Ferse. Möchten Sie den Trainingseffekt steigern, dann führen Sie den Einbeinstand auf unebenen Untergründen durch. Hierbei kann es sich beispielsweise um Rasen oder Sand handeln. Letzteres ist besonders intensiv! Für daheim eigent sich eine dickere Trainingsmatte perfekt. Wiederholen Sie die Übung pro Fuß etwa 5 bis 10-mal. Der Einbeinstand stabilisiert nicht nur das Fußgewölbe, sondern trägt zu einer Kräftigung der gesamten Muskulatur bei. Auch der Gleichgewichtssinn wird trainiert.

Übung 5: Auf der Innen- und Außenkante laufen

Diese Übung ist ein wenig anspruchsvoller, aber dafür umso effektiver. Beginnen Sie die Übung im aufrechten Stand. Stellen Sie sich nun auf die Außenkante Ihrer Füße. Versuchen Sie zunächst, die ungewohnte Position statisch zu halten. Gelingt dies, können Sie probieren, auf der Außenkante Ihrer Füße ein paar Schritte zu laufen. Gehen Sie ruhig mehrmals quer durchs Zimmer, wenn es möglich sein sollte. Den meisten Menschen gelingt dies nach einer Weile problemlos. Wesentlich schwieriger gestaltet sich allerdings das Laufen auf der Fußinnenkante. Hier gilt: Nicht aufgeben! Meist braucht es ein paar Anläufe, bis dies gelingt. Die Übung lässt sich wunderbar zwischendurch in den Alltag integrieren. Sie können beispielsweise die Werbepausen im Fernsehen für diese Übung nutzen.

Fazit

Die Gesundheit der Füße beeinflusst das gesamte Wohlbefinden ungemein. Leider ist dies nicht allen Menschen bewusst. Häufig wird erst dann ärztlicher Rat gesucht, wenn die Fußfehlstellungen den Alltag beeinträchtigen. Das muss aber nicht sein, findet Fußspezialist Marco Vathke. Mithilfe weniger unkomplizierter Maßnahmen wie beispielsweise regelmäßiger Fußgymnastik können Fußfehlstellungen vermieden werden. Auch leichte Fehlstellungen lassen sich gut korrigieren. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist jedoch Disziplin gefragt. Sie sollten oben beschriebene Übungen am besten zweimal täglich durchführen, im Idealfall morgens und abends. Wer die Übungen nur sporadisch macht, wird kaum Erfolge verzeichnen können. Bei starken Fehlstellungen und Schmerzen sollte grundsätzlich ein Orthopäde aufgesucht werden. Dieser wird ggf. orthopädische Einlagen und Physiotherapie verschreiben. Fußspezialist Marco Vathke steht Ihnen ebenfalls mit einer Vorabeinschätzung zur Verfügung. Kontakt

 

 

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Nochmal - 3 Tipps gegen schwitzige Füße.

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Schweißfüße sind für die betroffene Person wie auch das Umfeld sehr unangenehm. Bei der betroffenen Person lösen sie oft ein Peinlichkeits- und Schamgefühl aus, während es das Umfeld als sehr unangenehm wahrnimmt. Oft ist eine mangelnde Fußhygiene oder eine Überproduktivität der Schweißdrüsen schuld.

Im Gegensatz zum Rest des Körpers sind unsere Füße besonders stark mit Schweißdrüsen versehen. Der Grund dafür ist recht simpel. Schwitzende Füße sind feuchter und bieten dadurch eine bessere Bodenhaftung. Manche schwitzen jedoch an den Füßen mehr als es notwendig wäre. Wenn der Schweiß durch Bakterien zersetzt wird, dann beginnt es zu stinken.

Bei einer Überproduktivität der Schweißdrüsen liegt oft ein Krankheitsbild vor, wenn die Schweißmenge bei 50 Milligramm pro Fuß und Minuten liegt. Zirka drei Prozent der Bevölkerung leiden unter diesem Problem.


Regelmäßige Fußpflege ist wichtig

Die regelmäßige Fußpflege ist eine Grundvoraussetzung, um schwitzigen Füßen vorzubeugen. Wer unter Schweißfüßen leidet, sollte seine Füße zwei bis drei Mal am Tag mit einer pH-neutralen Seife gründlich waschen. Frischer Schweiß ist nämlich geruchlos. Erst wenn dieser durch Bakterien zersetzt wird, stinken die Füße. Beim Abtrocknen sollten vor allem die Räume zwischen den Zehen gut getrocknet werden, da sich dort besonders schnell Bakterien bilden.

Wenn die Füße nach ein paar Stunden wieder feucht werden, reicht es oft auch diese einfach nur mit kaltem Wasser wieder abzuspülen, um den frischen Schweiß von den Füßen zu entfernen, bevor die Bakterien diese zersetzen können.


Passende Schuhe und Socken

Wer Probleme mit Schweißfüßen hat, der sollte besonders darauf achten, immer atmungsaktive Schuhe zu tragen und geruchshemmende Einlegesohlen mit Aktivkohle, Zedernholz oder Zimt zu verwenden. Diese saugen den Schweiß auf. Nach dem Tragen der Schuhe, sollten die Sohlen allerdings immer zum Trocknen herausgenommen werden.

An warmen Tagen sollte man gänzlich auf geschlossene Schuhe verzichten und lieber Sandalen oder Flip-Flops tragen. Zusätzlich sollten alle Schuhe einmal pro Woche desinfiziert werden. Auch ein 
Antitranspirant für die Füße kann regelmäßig angewendet werden.

Ebenfalls können Betroffene sich spezielle Socken kaufen, die Silberionen enthalten. Die enthaltenen Ionen hemmen die Bildung von Bakterien. Die Socken müssen aber meist regelmäßig ersetzt werden, da sich die Silberionen beim Waschen nach und nach auflösen.


Fußbäder nutzen

Ein Fußbad ist nicht nur entspannend, sondern reinigt auch die Füße. Besonders beliebt bei Schweißfüßen ist ein Apfelessig Fußbad. Es desinfiziert und regt die Durchblutung an. Bei schwitzenden Füßen wird empfohlen, die Füße darin zu baden. Dafür werden zwei Drittel Wasser mit einem Drittel Apfelessig gemischt. Das Fußbad kann dann für 15 bis 20 Minuten durchgeführt werden.

Auch Zusätze wie Zypressen-, Lavendel- und Patschuliöl können Bakterien abtöten und eigenen sich ideal für ein Fußbad. Dafür können 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl, drei Tropfen ätherisches Zypressenöl und 2 Tropfen ätherisches Patschuliöl mit warmem Wasser vermischt werden.

 


Hausmittel verwenden

Tatsächlich können auch diverse Hausmittel oder der Verzicht darauf dabei helfen, um Schweißfüße zu vermeiden. So fördern Dinge wie Salz, scharfes Essen, Kaffee und Alkohol zum Beispiel den Fußschweiß. Betroffene sollten darauf dann lieber verzichten. Auch das Rauchen führt dazu, dass sich der Körper entgiften muss und dadurch mehr Schweiß produziert. Sport hingegen kann helfen den Körper zum Schwitzen zu bringen und dadurch die Schweißdrüsen zu entlasten.

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Von Marco Vathke empfohlen: Tipps und Tricks, um nie wieder kalte Füße haben zu müssen

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Während im Sommer bei heißen Temperaturen leichte und offene Schuhe meist vollkommen ausreichen, sollten es im Winter unbedingt warme, gut sitzende Schuhe sein. So wird vermieden, dass die Füße auskühlen und die Abwehrkräfte geschwächt werden. Denn, was kaum einer weiß, das Gewebe in unseren Füßen ist mit dem Nasen-Rachen-Raum verbunden – über zahlreiche Nervenbahnen. Leidet man dauerhaft unter kalten Füßen, sinkt die Temperatur im Hals und im Rachen, und eine Erkältung droht.  

In diesem Artikel widmen wir uns vier Tipps, um kalte Füße zu vermeiden und so einer Erkältung vorzubeugen.

Tipp Nr. 1: Gutes Schuhwerk

Der wichtigste Ansatz, um seine Füße auch bei eisigen Temperaturen dauerhaft warm zu halten, ist das Tragen guter, warmer Schuhe. Gefütterte Winterschuhe sollten stets den ganzen Fuß mit Fell bzw. Textil umschließen. Lammwolle oder -fell wärmen dabei besonders gut. Beim Kauf sollte auch auf die Sohle geachtet werden – ist sie zu dünn, kann die Bodenkälte schnell durchdringen.   

Spürt man, dass die Schuhe nicht ausreichend warm halten, sollte man auf isolierende Einlagen zurückgreifen. Entweder ergänzt man die bereits vorhandene Sohle mit einer solchen wärmenden Einlage, wenn dies den Schuh nicht zu eng werden lässt, oder man ersetzt die vorhandene Innensohle durch eine isolierende Einlegesohle. Eine Möglichkeit ist auch, die Schuhe in einer Größe größer zu kaufen, damit die Einlagen problemlos genutzt werden können und der Schuh dennoch gut sitzt und nicht zu eng ist.

Insbesondere dann, wenn man in den Winterschuhen schwitzt und dann länger im Kalten steht, können die Füße aufgrund der Nässe schneller frieren. Umso wichtiger ist dann eine temperaturausgleichende Einlage. Eine Schicht aus Aluminium kann in diesem Fall zusätzlich von unten isolieren.

Bereits für Kinder sollte ganz besonders Wert auf gutes Schuhwerk im Winter gelegt werden – nicht nur Einlagen, die das Fußklima ausgleichen und Feuchtigkeit aufnehmen, sind hier wichtig. Die Schuhe sollten zudem wasserfest und innen ausreichend gefüttert sein und in der richtigen Größe getragen werden. Für Kinderfüße sind ein guter Halt in den Schuhen und das richtige Abrollen wichtige Voraussetzungen. 

 

Tipp Nr. 2: Zusätzliche Einlagen

Ergänzend zum guten Schuhwerk gibt es spezielle Wirkstoffeinlagen, um warme Füße zu behalten. Zimteinlagen beispielsweise absorbieren den Schweiß, sodass die Füße trocken bleiben. Außerdem wird die Durchblutung mittels solcher Einlagen gefördert, was ebenfalls ein wichtiger Ansatz im Winter ist. Diese Zimteinlagen sehen dabei wie normale Einlagen aus, können diese aber bestens ersetzen und verhindern zusätzlich unangenehme Gerüche. 

 

Tipp Nr. 3: Fußwärmer

Auch Fußwärmer für die Zehen sind im Winter sehr beliebt. Sie werden oben an die Socke geklebt und geben dann in Verbindung mit der Luft Wärme ab. Solche Fußwärmer gibt es auch für den gesamten Fuß, in der entsprechenden Schuhgröße, in Form einer Einlage. Sie können bis zu acht Stunden lang Wärme abgeben.

Seit einiger Zeit gibt es zudem beheizbare Einlegesohlen. Sie verfügen über einen Akku und können so wieder aufgeladen werden. Die Heizdauer ist abhängig vom Modell.

 

Tipp Nr. 4: Für gute Durchblutung sorgen

Sind die Füße nicht ausreichend durchblutet, äußert sich das dadurch, dass sie kalt werden und schmerzen. Damit die Durchblutung wieder gewährleistet wird, ist Bewegung nötig, es kann zusätzlich aber auch mit Fußmassagen oder Wärmecremes gearbeitet werden. 

 

Fazit:

Gutes, wärmendes Schuhwerk ist besonders wichtig, um die Füße im Winter nicht auskühlen zu lassen. Sind die Schuhe selbst dafür nicht optimal geeignet, kann zusätzlich mit isolierenden und wärmenden Einlagen oder mit speziellen Fußwärmern zum Kleben gearbeitet werden. Mittlerweile gibt es dahingehend zahlreiche Möglichkeiten, die Füße von unten heraus zu wärmen. Damit die Füße in gutem Schuhwerk trotzdem nicht frieren, muss auch die Durchblutung stimmen. Ist diese gestört, muss mit Bewegung, Fußmassagen und ggf. Wärmecremes entgegengewirkt werden. 

Infos zum Autor:

Marco Vathke ist Orthopädieschuhtechniker und der Entwickler der GreenFeet Schuheinlagen. In über 25 Berufsjahren hat er sich ein immenses Know How rund um den Themenbereich „Füße, Schuhe, Einlagen“ angeeignet, das er seit 2013 in die GreenFeet Schuheinlagen einfließen lässt. Mit zertifizierten Produkten fertigt seine Manufaktur 90 % der GreenFeet Sohlen in Deutschland von Hand.

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Schuhe aus echtem Leder – unnötiger Luxus oder sinnvolle Investition?

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Schuhe sind Modeaccessoires. Es gibt sie in allen möglichen Farben, Formen und Materialien. Jede Saison gibt es neue Trends, Qualität und Langlebigkeit rücken dabei oft in den Hintergrund. Eigentlich sollte ein guter Schuh den Fuß stützen und schützen und dem Träger lange Freude bereiten. Hochwertige Materialien und gute Pflege rücken diesen Aspekt wieder mehr in den Vordergrund. Gerade bei Wanderschuhen konkurrieren moderne High-Tech-Materialien mit dem altbewährten Leder. Orthopädieschuhtechniker Marco Vathke erklärt aus der Sicht eines Experten, warum Wander- und Outdoorschuhe aus Leder alles andere als unnötiger Luxus sind und was man tun kann, um lange Freude an ihnen zu haben. 

 

Marco Vathke ist Orthopädieschuhtechniker und der Entwickler der GreenFeet Schuheinlagen. In über 25 Berufsjahren hat er sich ein immenses Know How rund um den Themenbereich „Füße, Schuhe und Einlagen“ angeeignet, welches er seit 2013 in die GreenFeet Schuheinlagen einfließen lässt. Mit zertifizierten Produkten fertigt seine Manufaktur 90 Prozent der GreenFeet Sohlen in Deutschland von Hand. Neben der Führung seines Einlagen-Shops ist Marco Vathke als Autor tätig und teilt sein Wissen unter anderem auf dem Onlineportal Youtube und in diversen Online und Printmedien.

 

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1. Leder ist ein Stoff aus der Natur

 

Leder ist ein vollkommen natürlicher Stoff. Tierhaut ist ein organisches Produkt, das mit der richtigen Behandlung für Kleidung und Schuhe genutzt werden kann. Die Natur bietet oftmals die besten Alternativen an, wenn es darum geht, sich als Mensch zu kleiden oder robuste Materialien dafür zu verwenden. Schließlich befinden sich die Tiere, die die Lieferanten für das Leder sind, seit Jahrmillionen im Prozess der Evolution und Weiterentwicklung. Alles was der Mensch heute also von Tieren nutzt, hat sich über Millionen Jahre in harten Prozessen durchgesetzt und als am besten erwiesen. Das heutige Leder hat also der Evolution mit all ihren Härten, klimatischen Herausforderungen und genetischen Auswahlprozessen getrotzt und ist als das beste Resultat dieses Prozesses zu betrachten.

 

2. Leder ist ein Begleiter der Menschen von Beginn an

 

Seit es die Menschheit in ihrer modernen Form gibt, wird Leder als Material für Schuhe und Kleidung von Menschen genutzt. Seit Generationen greifen die Menschen schon auf den Rohstoff Leder zurück, um sich zu bekleiden und um sich vor Feuchtigkeit, Kälte oder wilden Tieren zu schützen. Heutzutage wird das Leder auch für Wanderschuhe genutzt, damit der aktive Wanderer von einem natürlichen Produkt profitieren kann und nicht auf synthetische Stoffe zurückgreifen muss. Vor allem die Langlebigkeit überzeugt, da Leder stark belastet werden kann und durch die entsprechende, vorherige Bearbeitung in der Regel länger hält, als ein Schuh in dem Kunststoff verarbeitet wurde. Das Gerben wurde im Laufe der Jahrhunderte immer weiter entwickelt und perfektioniert. Ein gut gegerbtes Leder stellt auch heute jedes andere Material, das für Schuhe verwendet wird, in den Schatten. Hierbei kann der Kunde zwischen einer pflanzlichen Gerbung und einer Chromgerbung wählen, je nach Bedarf oder Wunsch. Extra Tipp: richtig Robust sind Schuhe mit Lederfutter:

 

3. Für Wanderungen den richtigen Schuh nutzen

 

Für Wanderer, die oft und gerne auch lange wandern, empfiehlt es sich, einen Lederschuh zu tragen, der auch innen mit Leder gefüttert ist und mindestens bis über die Knöchel geht. Damit sind die Füße in unwegsamen und anspruchsvollen Gelände maximal geschützt und werden vom Schuh perfekt unterstützt. Der Wanderer findet immer einen guten Halt und der Lederschuh sorgt für einen entsprechenden Komfort.

 

4. Leder ist eine Wunderwaffe

 

Das Leder ist ein natürliches und atmungsaktives Material und mit guter Pflege und regelmäßiger Imprägnierung auch äußerst langlebig. Im Frühling, Sommer und Herbst punktet Leder mit seinen vielen Vorteilen. Ist es gut imprägniert, lässt Leder keine Feuchtigkeit in den Schuh, bleibt aber gleichzeitig atmungsaktiv und sorgt so für ein angenehmes Schuhinnenklima. Regelmäßiges Lüften und gutes Durchtrocknen der Schuhe nach einem Einsatz tragen zur Langlebigkeit von Lederschuhen bei. Ein weiterer wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist, dass sie bei Bedarf immer wieder neu besohlt werden können und in der Regel mit relativ geringem Aufwand zu reparieren sind. Wenn das nötig werden sollte, kann ein Schuster oder anderer Experter in Sachen Leder helfen. Somit entsteht für den Verbraucher ein perfektes Preis-Leistungsverhältnis.

 

Ein Fazit:

 

Bevor Sie also die nächste Wandersaison einläuten, gehen Sie zum Schuhhändler oder Schuster Ihres Vertrauens und gönnen Sie Ihren Füßen den Luxus eines Lederschuhs. Mit Wanderschuhen aus Leder sind Sie bei einer Wanderung perfekt angepasst und ausgerüstet. Vergessen Sie getrost die Trendprodukte, die Ihnen die Werbung Riesen präsentiert. Mit einem Schuh aus echtem Leder tun Sie auch der Umwelt etwas Gutes, wenn er regional und grün produziert wurde. Der gesundheitliche Aspekt für Ihre Füße ist dann eine Zugabe, die Sie neben den fesselnden Augenblicken in der Natur auf Ihren Wanderungen erleben dürfen.

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Volksleiden Fußfehlstellung: Selbst erkennen und korrigieren

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Geht es um den Bewegungsapparat, gelten Rücken-, Hüft- und Knieprobleme zu den häufigsten Beschwerden.

Viele Menschen wissen nicht: Die Schmerzen haben ihre Ursache oft in den Füßen. Fußfehlstellungen, verursacht durch unpassendes Schuhwerk, wirken sich auf die gesamte Körperbalance aus und machen sich so häufig durch Schmerzen in Knien, Hüfte oder Rücken bemerkbar.

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Mit ein paar einfachen Tricks kann man Fußfehlstellungen selbst erkennen. Und sie sind behandelbar, eine Operation ist oft nicht nötig. Marco Vathke, Gesundheitsexperte und Entwickler der GreenFeet-Schuheinlegesohlen, weiß, wie Fußfehlstellungen einfach erkannt und behandelt werden.

Schuhwerk ansehen: Wie sind die Schuhe abgelaufen? Der Orthopäde fertigt normalerweise Abdrücke der Füße an, um Fehlstellungen zu analysieren und Behandlungsmethoden zu entwickeln. Das geht auch einfacher: Man kann sich schlicht das alte Schuhwerk ansehen. Wo sind die Schuhe abgelaufen? Das normale Ablaufmuster zeigt starke Abnutzungen im Bereich der Ballen bis nach vorne zu den Zehen sowie an den Außenseiten der Fersen. Alles, was davon abweicht, deutet auf eine Fußfehlstellung hin. Aber welche liegt vor? Sind die Schuhe überwiegend am Schuhinnenrand abgelaufen, hat der Besitzer oder die Besitzerin dieser Schuhe vermutlich Knick- Senkfüße oder gar X-Beine. Denn beim Gehen wird das Gewicht nach innen abgerollt, wodurch die Schuhe auf der Innenseite stärker belastet werden. Im Extremfall ist der ganze Schuh, wenn er ausgezogen wird, nach innen gekippt und verformt.

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Sind die Schuhe dagegen am Außenrand durchgängig von hinten bis vorne stark abgerieben, hat der Besitzer oder die Besitzerin O-Beine. Auch eine sehr starke Auswärtsdrehung im unteren Sprunggelenk kann diese Form der Abnutzung verursachen. Der äußere Schuhrand wird beim Gehen viel stärker belastet, weshalb die Schuhe hier abgenutzt sind.

Manche Schuhe sind aber auch vorne im Bereich der Fußmitte extrem abgerieben. Das spricht für einen Spreizfuß. Ein Spreizfuß liegt dann vor, wenn der Druck des Fußes beim Gehen auf die vordere Fußmitte abgeleitet wird und sich nicht gleichmäßig über den gesamten Fuß verteilt. Das Fußquergewölbe ist in diesem Fall geschwächt. Die Füße werden im Laufe der Jahre hinter den Zehen immer breiter, nach langem Gehen schmerzen die Ballen.

Fingertest: Wo passen sie unter den Fuß? Der Fuß besteht aus knapp 30 Knochen, die über ebenso viele Gelenke miteinander verbunden sind und von etwa 60 Muskeln bewegt werden. Zusammengehalten wird dieser komplexe Apparat von mehr als 100 Bändern und 200 Sehnen. Zusammen bilden diese vielen Einzelteile zwei Gewölbe, die das Gewicht des Körpers beim Gehen auf wenige Kontaktpunkte geschickt verteilen. Ein gesunder Gang bedeutet, dass das Gewicht über die Außenseite der Ferse den Boden berührt und mittels der beiden Gewölbe über einen Kontaktpunkt im äußeren und einen weiteren im inneren Ballenbereich abgeleitet wird. Der Rest des Fußes berührt den Boden gar nicht oder nur leicht. Das größere Fußgewölbe ist das Längsgewölbe, das die gesamte Innenseite des Fußes aufspannt. Im Bereich des Mittelfußes (zwischen Groß- und Kleinzeh) gibt es zusätzlich ein kleineres Quergewölbe. Stellt man sich mit leicht geöffneten Beinen und gleichmäßig verteiltem Gewicht auf, sieht man diese Gewölbe auch. Das Fußlängsgewölbe sollte sich etwa 3 bis 4 Zentimeter über den Boden erheben. Das muss man nicht nachmessen, ein einfacher Trick tut es auch: Zeige- und Mittelfinger sollten sich von innen problemlos zwischen Boden und Fußgewölbe schieben lassen, ohne dass der Fuß dabei gehoben oder besonders angespannt wird. Funktioniert das nicht, weil zu wenig Platz ist, liegt eine Fußfehlstellung vor. Die Gewölbe sind eingesackt, was bei einem Senkfuß und bei einem Plattfuß der Fall ist. Wer die Finger bis unter die Fußaußenkanten hindurchschieben kann, leidet dagegen unter einem Hohlfuß. Wichtig zu wissen: Fußfehlstellungen kommen selten alleine daher. Meist sind Hammer- oder Krallenzehen in Kombination mit Spreizfüßen oder Senkfüßen zu beobachten. Ein Hallux valgus gehört häufig auch zum Paket.

Sichttest: Alles im Lot? Eine weitere, sehr häufig vorkommende Fußfehlstellung ist der sogenannte Knickfuß. Bei einem Knickfuß drückt das Gewicht den Fuß aus der senkrechten Achse von Ferse und Sehnen. Stellt man sich mehr oder weniger entspannt auf ein Bein und balanciert sich aus, sollten Ferse und die darüber hervortretende Achillessehne eine gerade verlaufende Senkrechte bilden. Bei einem Knickfuß ist das nicht der Fall, die Linie ist mehr oder weniger stark geschwungen und sieht aus wie ein C. Bis zu 50 Prozent der Erwachsenen sind davon betroffen. Wer unter einem Knickfuß leidet, tritt überwiegend mit der Innenkante des Fußes auf und entlastet den äußeren Rand. Die Ferse ist bei dieser Fehlstellung auch nach außen geknickt. Deshalb geht der Knickfuß häufig mit X-Beinen einher. Wie andere Fußfehlstellungen auch, kann der Knickfuß angeboren sein. Aber viel häufiger handelt es sich um eine erworbene Fehlstellung. Die Ursachen können Krankheiten sein, Unfälle oder Muskelschwächen, aber auch Überlastungen durch zu schwache Bänder oder Übergewicht.

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Wichtig zu wissen: Bei Kindern bis zum Alter von 10 Jahren ist diese Stellung unter Umständen normal. Denn ihnen fehlt die Muskelspannung im Fußgewölbe. Allerdings sollte sich das bis zum 10. Lebensjahr alles entwickelt haben. Von einem Knickfuß als Fußfehlstellung spricht man erst, wenn die Stellung sich bis zu diesem Alter noch nicht reguliert hat. Fußfehlstellungen mit guten Schuhen und Bewegung therapieren Fußfehlstellungen treten nicht über Nacht auf, sondern entwickeln sich langsam über viele Jahre hinweg. Werden die Tendenzen rechtzeitig erkannt, können ernste Fehlstellungen und Schmerzen verhindert werden. Ein erster Schritt ist, das Schuhwerk anzupassen. Üblicherweise werden heute von Herren wie Damen im repräsentativen Bereich schlanke Schuhe aus festem Materialien (Leder) getragen, die einen mehr oder weniger ausgeprägten Absatz aufweisen. Der Absatz drückt das Gewicht des Körpers nach vorne auf den Mittelfuß und begünstigt einen Spreizfuß. In den schmalen, harten Schuhen werden die Füße zusammengepresst, die Zehen verformen sich (Hallux valgus, Hammerzehen) und die Muskulatur verkümmert. Das begünstigt ein Einsinken der so wichtigen Fußgewölbe. Es ist also wichtig, dass auch Schuhe im Business-Bereich bequem gewählt werden. Sie sollten Absatz-frei sein, eine weiche, bewegliche Sohle im Vorfußbreich haben und vor allem auch aus einem weichen, nachgiebigen Obermaterial bestehen. Achten Sie auch auf ausreichend Platz für Ihre Zehen. Eine breite Zehenbox bei festem Fersenhalt sollte bevorzugt werden. Dann kann die Fußmuskulatur selbstständig arbeiten, die Fußgewölbe spannen sich mit der Zeit von alleine wieder auf. Die Zehen richten sich in ihrer natürlichen Form gerade aus. Mit Fußübungen kann man diesen Prozess beschleunigen.

Spezielle Einlagen helfen dem Fuß bei Bedarf auf die Sprünge. Noch besser ist allerdings, viel barfuß zu gehen - und zwar nicht nur auf weichem, ebenem Teppichboden. Überall dort, wo sich der Fuß um den Untergrund herum formen muss, arbeitet die Fußmuskulatur und bringt den Körper in eine natürliche Balance. Wiesen, Sandstrand und unebener Waldboden tun den Füßen gut. Barfuß sein hilft allerdings nur, wenn man dabei auch in Bewegung ist. Marco Vathke rät übrigens, Fußfehlstellungen immer zuerst mit einem Arzt oder einer Ärztin abzuklären. Denn Einlagen und Therapien können oft von der Krankenkasse bezuschusst werden. Sie könne mich aber auch über unserKontakformular um eine Beratung bitten.

 

 

 

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