Das Einlagen-Shop Fuß-Lexicon.


Sie suchen Infos zu Schuheinlegesohlen oder Fachbegriffen aus unserem Bereich!

In unserem Fußlexicon finden Sie viel Informatives zu unseren Füßen.


"Gesunde Füße schmerzen nicht"

Kaum ein Körperteil unterliegt so hohen Beanspruchungen wie unsere Füße. Wer mehr über seine Füße weiß als Ihre Schuhgröße der wird diese pflegen und sich gesunde Füße und Mobilität bis ins hohe Alter bewahren. Wenn man sich erst um seine Füße kümmert, wenn diese jucken, brennen oder schmerzen, dann ist es fast schon zu spät.


Abdruck: Ein durch Druck hervorgebrachtes Abbild. Der Fußabdruck auf einem Trittspurzeichner oder einem Fußscan gehört zu den flächenhaften Abdrücken und ist ein wichtiges Mittel zur Feststellung der Belastungsflächen an der Fußsohle. Jeder hat so einen Abdruck schon einmal gesehen. In jedem etwas länger getragenen Lederschuh zeichnet sich sein Fuß ab, es entsteht ein Abdruck. (Mehr zum Thema Fußabdrücke finden Sie auch in unserem Einlagentest.


Abduktion: Abspreizen,Wegführen der Extremitäten von der Mittellinie,z.B. Seitwärtsheben des Armes oder Beines . Bei Hand und Fuß gilt als gedachte Mittellinie der dritte Strahl als Ausgangspunkt für die Bezeichnung  "Abduktion" .Eine Abduktion der Großzehe bedeutet ihre Abspreizung von der zweiten Zehe und der Fußmittellinie weg,aber zur Körpermittelachse hin. Das Gegenteil von Abduktion ist die Adduktion.


Abduktoren: Muskeln,deren Funktion eine Abduktion bewirken.


Absatz: Höhe und Breite des Schuhabsatzes können mitentscheidend für das Fußwohlbefinden sein.Der überhohe Absatz kann zu einer erheblichen Überbelastung des Quergewölbes und zu einer Verkürzung der Wadenmuskulatur führen.Das obere Sprunggelenk befindet sich in Streckstellung. Außer der Höhe der Absätze ist auch seine Breite und Auftrittsfläche entscheidend. Breite Absätze erhöhen die Standfestigkeit. Schmale und spitze Absätze führen zu einer Unsicherheit beim Gehen und Stehen und überanstrengen damit Muskeln und Fußgelenke. 


Achillesehne (lat. Tendo calcaneus Achillis): Achilles war ein Held der griechischen Sage. Er soll von seiner Mutter, die ihn unsterblich machen wollte, in das Wasser des Styx getaucht worden sein, wodurch er mit einer unverletztbaren Schicht versehen wurde. Nur die Ferse, an der sie ihn gehalten hatte, blieb verwundbar (sprichwörtlich Achillesferse). Die Achillessehne ist die Verlängerung der Wadenmuskulatur, die sich sehnig am Fersenbein ansetzt. Sie ist die stärkste Sehne im menschlichen Körper.


Achillessehnenreflex (ASR): Durch Beklopfen der entspannten Achillessehne mit dem Reflexhammer entsteht ein unwillkürliches Heben des Fußes. Steigerung, Abschwächung oder Ausfall des Achillessehnenreflexes lassen Rückschlüße auf neurologische Erkrankungen zu.


Achse: Eine wirkliche oder gedachte Mittellinie, die man durch einen Gegenstand legen kann. Man kann Achsen (Längs- und Querachsen) durch jeden Knochen, durch eine beliebige Vielzahl von durch Gelenke verbundenen Knochen, durch eine ganze Extremität oder durch den ganzen Körper denken. Die Vorstellung solcher Achsen ermöglicht erst ein volles Verständnis der Funktion  der Gliedmaßen und eine sichere Erfassung von krankhaften Veränderungen durch Achsenverschiebungen.


Adduktion: Heranführen der Gliedmaßen an die gedachte Mittelliniedes Körpers z.B. das schließen zur Seite gegrätschter Beine.Bei Hand und Fuß versteht man darunter die Bewegung der Zehen in Richtung auf den dritten Strahl. Das Gegenteil von Adduktion ist Abduktion. Adduktionsfraktur des Knöchels erfolgt durch ein Umknicken des Fußes nach innen. Wirksamen Schutz vor Adduktionsfrakturen, gerade beim Sport bieten Schaleneinlagen die sichen Halt bieten.


Adduktoren: Muskeln,deren Funktion eine Abduktion bewirken.



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Ballen: Volkstümlicher Ausdruck für Veränderungen am Großzehengrundgelenk, entweder im Sinne eines Hallux Valgus oder einer Verdickung im Bereiche des Großzehengrundgelenks innen oder außen durch Knochenwucherung an den Mittelfußköpfchen.Diese Veränderungen,die oft sehr schmerzhaft sind und durch zu enge Schuhe begünstigt werden gibt es eine Reihe von beschwerdelindernde Druckschutzartikel.


Barfußgehen: Schon Pfarrer Kneipp meinte das beste Mittel zur Gesunderhaltung Ihrer Füße ist das Barfußlaufen. Denn Barfußlaufen fördert die Durchblutung, stärkt die Muskeln und gibt den Füßen ihre natürliche Kraft und Beweglichkeit wieder. (GreenFeet Fuss Training) In Ihren Schuhen Barfußlaufen wird mitBarfußeinlagenheute zu einem Hygienischen Vergnügen.


Blankleder: Pflanzliches und schweißfestes Rindsleder von besonderer Geschmeidigkeit und Zähigkeit.

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C



Calcaneus: lat. für Fersenbein, Fußknochen mit der höchsten Belastung im Fuß trägt den größten Teil der Körpergewichtes.

Chromleder: Ein kräftiges, wiederstandsfähiges Leder welches von Häuten des Rindes oder Pferdes gewonnen wird. Seine Bezeichnung hat es durch die Anwendung der mineralischen Gerbung mit verschiedenen Chromgerbstoffen erhalten.

Clavus: lat. für Hühnerauge,Umschriebene Hornhautzellenvermehrung der Haut,die sich zapfenartig in tiefe Hautschichten erstrecken kann. Sie kann von Druckwirkung von außen auf die Haut verursacht werden.Z.B. zu hartes Schuhwerk.


D


Dorsalflexion: Am Fuß:Heben des Fußes nach dem Fußrücken d.h.,nach oben zu.Diese Bewegung wird als Streckung bezeichnet.Das Gegenteil ist die Plantarflexion ,die Beugung des Fußes nach unten zur Fußsohle hin.


Dysbasia: Gehstörung.Erschwerung des Gehens oder Hinken



E


Einlagen: eine aus den unterschiedlichsten Materialien bestehende Fußstütze die in erster Linie das Längs und Quergewölbe am Fuß stützen soll. Umgangssprachlich auch Einlegesohlen, Fußbett oder Fußsohlen genannt.


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F


Fersenkissen: Diese erreichen einen weichen elastischen Auftritt, welcher sich bei allen Reizerscheinungen im Bereich des Fersenbeins angenehm auswirkt. Fersenkissen oder auch Fersenpolster gibt es in den unterschiedlichsten Materialien und Ausführungen z.B.: Gel-Fersenpolster, Latexschaumstoff-Fersenpolster


Fersensporn: auch Calcaneussporn genannt ist eine nach vorn gerichtete Knochenzacke am hinteren Teil des Fersenbeins,meist an der Ansatzstelle der kurzen Fußmuskulatur und dem überwiegendem Teil der Plantaraponeurose (Sohlenfaszie). Es handelt sich um eine umschriebene reaktive Knochenbildung auf Grund ständiger Überbeansruchung des Fußes.Durch Reizung und Entzündung der benachtbarten Weichteile oder Schleimbeutel kann es zu stechenden oder brennenden Schmerzen kommen. Die Behandlung besteht vor allem in der Entlastung der Ferse, vor allem in der Hohllegung der schmerzhaften Stelle durch Fersenspornkissen außerdem kommen Cortison-Injektionen und Strahlentherapie zur Anwendung. Nach Jahren der Erfahrung haben wir nun auch eine Fersensporn - Therapiesohle entwickelt. Die GreenFeet Maximum Support.


Fersenspornkissen: Fersenkissen, welches in der Mitte der Ferse mit einem Loch versehen ist. Der durch einen Fersensporn empfindlich gewordene Teil der Auftrittsfläche wird hierdurch wirksam entlastet. Vorhandene Schmerzen werden verringert oder beseitigt.


Fersenkeil: Durch die Anhebung der Ferse entgeht man einem eventuellen Wetzen zu hoher Schuhhinterkappen.Ein Fersenkeilkann einseitig eingesetzt Beinverkürzungen ausgleichen und beitseitig der Entlastung der Achillessehne dienen. Als zumeist angenehmen Nebeneffekt wird man 0,5 cm größer.


Flexion: Beugung ,Biegung.Beim Fuß die Bewegung nach unten, ausgeführt von den Beugemuskeln


Fuß: Der Fuß (lat. pes) besteht aus Knochen, Bändern, Sehnen und Muskeln. 28 Knochen bilden das Fußskelett. Das ist ca. ein Viertel der Knochen des gesamten Körpers. Da wir Menschen die einzigen Lebewesen mit ständig aufrechtem Gang sind ruht unser ganzes Körpergewicht nur auf den Füßen. Unterteilt wird das Fußskelett in Rückfuß (Fußwurzel, Tarsus), Mittelfuß (Metatarsus) und Vorfuß. Sieben Knochen bilden den Rückfuß. Die Ferse wird aus dem Fersenbein (Calcaneus), dem größten Fußknochen, und dem Sprungbein (Talus) gebildet, das gleichzeitig der oberste Knochen des Fußes ist und somit mit seinem oberen Gelenk die Verbindung zum Schienbein und Wadenbein ist. Das innenliegende Kahnbein (Os naviculare), das eine Aushöhlung hat in der das Sprungbein liegt, befindet sich neben dem Würfelbein (Os cuboideum) und ist mit dem vierten und fünften Mittelfußknochen verbunden. Vor dem Kahnbein und dem Würfelbein befinden sich die drei Keilbeine (Ossa cuneiforma). Diese werden genau wie die Mittelfußknochen und die Zehenknochen immer von innen nach außen gezählt. Der Mittelfuß wird aus fünf Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia) gebildet. Der Vorfuß besteht aus den 14 Zehenknochen (Ossa digitorum pedis) und zwei Sesambeinen. Die Großzehe (Hallux) wird nur aus zwei Röhrenknochen gebildet. Dem Zehengrundglied (Phalanx proximalis) und dem Zehenendglied (Phalanx distalis). Die übrigen Zehen bestehen aus drei Zehengliedern. Dem Grundglied, dem Mittelglied (Phalanx media) und dem Endglied.


Fußgewölbe: Der Fuß stellt in seiner Gesamtheit Bogenkonstrutionen dar.Man unterscheidet zwei Längsbögen, nähmlich am äußeren und inneren Fußrand und einen Querbogen.Das Skelett des Fußes ruht beim Normalfuß auf drei Unterstützungspunkten = Hauptbelastungspunkten:

  1. dem hinterem Knochenvorsprung des Fersenbeins
  2. dem Köpfchen des 1 Mittelfußknochens bzw. seinen Sesambeinen
  3. dem Köpfchen des fünften Mittelfußknochens.


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 G


Gel: Gel ist als Kurzwort für Gelatine durch Thomas Graham zu seiner heutigen Bedeutung gelangt. Gelee, also ein eingedickter Fleisch- oder Fruchtsaft, entstammt dem frz. gelée, das wie die Gelatine letzten Endes auf lat. gelu „Eis“ zurückgeht.Gele können als viskoelastische Fluide beschrieben werden. Die Fluideigenschaften eines Gels liegen somit zwischen der einer idealen Flüssigkeit und der eines idealen Festoffkörpers. Oft werden zur Einstufung der Gelartigkeit eines viskoelastischen Fluids in der Rheologie der Speichermodul und der Verlustmodul als Parameter herangezogen. In der Regel wird einem Fluid dann Gelcharakter zugeschrieben, wenn der Speichermodul im Betrag größer ist als der Verlustmodul.Gel kann als Trägermedium für Salben und Crèmes, Füllmittel für Gel-Sättel, für Gelbetten, Haargel zum Formen einer Frisur, sowie als leichtflüssige Kugelschreibertinte und als Geleinlegesohlen verwendet werden. Auch natürliche Fette sind häufig Gele.


Geleinlagen: Geleinlagen eignen sich durch Ihre stoßabsorbierende Wirkung besonders gut zu Entlastung stark beanspruchter Fußzonen wie Ferse und Vorfuß. Das Gel Material der Einlagen ist besonders weich und anschmiegsam ,hautverträglich und handwaschbar, reißfest, exzellent rückstellfahig und hat eine hohe Lebensdauer.

Genu: lat. für Knie

Genu valgum: lat. fürX - Bein

Genu varum:  lat. für O- Bein

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H


Hackenfuß: (lat. Pes calcaneus) man unterscheidet zwei Arten: 1.den angeborenen , 2.den Lähmungshackenfuß

Der angeborene Hackenfuß zeichnet sich durch eine zum Fußrücken hin aufgebogene und leicht proniert (nach außen Stehend) gehaltene Fehlstellung aus. Der Fuß ist deutlich bewegungseingeschränkt und kann weder aktiv noch passive ohne weiteres fußsohlenwärts (nach unten) gebeugt werden.

Ihm gegenüber steht der Lähmungshackenfuß, eine im allgemeinen erworbene Krankheit, hervorgerufen durch eine Schwäche der Wadenmuskulatur. Damit ist die Unmöglichkeit der normalen der normalen Abwicklung des Fußes über die Fußspitze gegeben.Der Gang wird stelzend,die Schädigung ist erheblich. Im Altertum verhinderte man die Flucht der Feinde  dadurch, daß man ihnen die Achillessehne durchschnitt, womit man praktisch eine Hackenfußsituation herstellte. Durch das Fehlen der Wademuskulatur kommt es zu einer Fehlstellung de Fußwurzelknochen, und durch Fehlbelastung schließlich zu einer Verformung derselben.


Haglund-Ferse: Bei der Haglund-Ferse können (müssen aber nicht) Schmerzen hinten an der Ferse entstehen,

Durch die allmähliche Verformung der Ferse wird der Druck immer grösser und es kann zu Entzündungen kommen.

Therapie: Ferse hinten entlasten, offene Schuhe, Sandalen tragen - Ausfräsen der Hinterkappe am Schuh und somit Entlastung der Druckstelle und der Entzündung.

Hallux: lat. für Großzehe


Hallux Valgus:  Der Hallux Valgus ist wahrscheinlich die bedeutsamste und am weitesten verbreite Zehendeformität. Er geht fast immer mit einem Spreizfuß einher.

Das mänliche Geschlecht ist wesentlich weniger betroffen als das weibliche. Das Verhältnis wird mit 1 : 3 angegeben. Bei den zur Behandlung kommenden  Patienten sind 80-90% Frauen.Der Grund, das Männer nicht im gleichen Ausmaße betroffen sind, liegt darin, das kosmetische Gründe eine geringere Rolle spielen und das andersartig konstrierte Schuhwerk bei Männer eine Verbiegung der Großzehen nicht so leicht auftretten läßt.

Die Kennzeichen dieser Fußdeformität sind ein Abweichung der Großzehe im Grundgelenk, die bis zu 90 Grad betragen kann, und eine Verbreiterung des Vorfußes.Durch die zunehmende Winkelstellung der Großzehe verändern Sehnen, deren Ansätze im Zehenbereich liegen, ihre Zugrichtung.

Am erfolgreichsten zu Vorbeugung des Hallux Valgus ist eine Kombination verschiedener Mittel. Zum einen sollte man  anatomisch korrekte Einlagen wie die GreenFeet Ortho Schuheinlegesohlen in Verbindung mit geeignetem Schuhwerk (Schuhe mit breiter Zehenbox) tragen. Zum anderen ist Fußpflege und Fußtraining unerläßlich für gesunde Füße. Des weiteren Stehen am Markt eine Reihe von Hallux valgus Schienen und Bandagen zur Verfügung.


Hohlfuß: Der Hohlfuss ist eine anlagebedingte Fussfehlform, das Längsgewölbe ist stärker ausgebildet, der Fuss setzt „nur“ auf der Ferse und den Fussquergewölbe auf.

Durch diese Überbelastung auf Fersen und Vorderfuss treten meistens Schmerzen im Ballenbereich auf, die zum Spreizfuss(Senkung des vorderen Quergewölbes) führen. Das Verhältnis zwischen Länge und Höhe ist gegenüber dem Normalfuß insofern verändert, als das der Fuß an Höhe gewinnt und an Länge abnimmt.


Hohl-Spreizfuß:  Charakteristisch für den Hohlfuß ist die verminderte Auftrittsfläche.Dieser Belastung der Auftrittsflächen im Vorfuß ist das Quergewölbe auf Dauer nicht gewachsen.Es flacht ab.Genau wie beim Senk-Spreizfuß bilden sich dann unter dem Querbogen sehr empfindliche Schwielen. Die konservative Behandlung des Hohl-Spreizfußes geschiet in erster Linie durch Fußstützen. Bei leichten Graden des Hohlfußes hat man mit Spreizfußeinlagen Erfolg. Ist dagegnen die Steilstellung des Mittelfußes sehr stark ausgeprägt sollten Sie durch einen OrthopädieschuhmacherEntlastungsmaßnahmen treffen und den überlasteten Vorfuß weich lagern.


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I


Ischias: o. Hüftnerv entspringt mit mehreren Wurzeln aus dem Rückenmark im Bereich der Lendenwirbelsäule. Der schmerzhafte Ischias läßt sich oft auf Verkrampfungen zurückführen, die ihre Ursache in Fußdeformationen oder Fehlstellungen der Füße haben. So wundert es nicht, daß oftmals der Ischias nach kurzer Zeit verschwindet, wenn man den Füßen die natürliche Trittspur und Stellung wiedergibt, weil dadurch die ganze Körperhaltung verbessert wird und sich entkrampft.

J


Joggen: Laufen macht Spaß und ist gesund! Wie der Vogel zum Fliegen, der Fisch zum Schwimmen, ist der Mensch zum Laufen geboren. Richtige Schuhe und passende Sporteinlagen sind dabei sehr wichtig um Überbelastungsschäden vorzubeugen.


Juchtenleder: Ein lohgares, also meist mit pflanzlichen und synthetischen Gerbmitteln behandeltes Leder aus leichteren Mastkalbhäuten. Durch die Fettung mit Birkenrindenteeöl erhält es nicht nur seinen charakteristschen Geruch, sondern wird dadurch auch sehr geschmeidig und wasserdicht. 

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K


Kahnbein: lat. Os naviculare. Einer der Sieben Fußwurzelknochen.


Keilbein: lat. Os cuneiforme. Fußwurzelknochen. Im Fußwurzelskelett befinden sich drei Keilbeine Ossa cuneiformia 1, 2 und 3


Knickfuß: lat. Pes valgus. Von hinten betrachtet trifft die verlängerte Mittelachse des Unterscheckels nicht auf die Fersenmitte, wie bei einem normalen Fuß, sonder weicht im stumpfen Winkel ab. Durch das seitliche Umkippen des Fersenbeins wird eine neue Auftrittsfläche der Ferse geschaffen. Der Knickfuß geht oft mit dem Senkfuß einher. Die Beschwerden können den ganzen Fuss betreffen, aber auch die Hüft- oder Kniegelenke. Vorbeugend sollte man anatomische Einlagen tragen die den Fuß stabilisieren und ein einknicken verhindern.


Knick-Senkfuß: Pes planovalgus. Kombination des Knickfußes mit einer Längsgewölbesenkung.Eine Fußmuskel- und Bänderschwäche ( die Hauptursache der statischen Fußleiden ) bedingen nicht nur eine Schrägstellung des Fersenbeins sondern auch eine Senkung im vorderen Teil des Fußes. Abgesehen von den Schmerzen, welche die Fußgewölbesenkung bedingt und im Kapitel Senkfuß beschrieben werden,bedingen die Pronationsstellung des Fersenbeins einesteils und die Abwanderung des Talus (Sprungbein) nach abwärts anderenteils einige ganz typische Schmerzpartien. Es seien hier die Fersenschmerzen, die Knöchelschmerzen und Achillissehnen-Schmerzen erwähnt.

Die Versorgung eines Knick-Senkfußes ist nur im Anfangsstadium mit präventiven Einlagen sinnvoll. Ein ausgeprägter Knick - Senkfuß ist nur mit orthopädischen Maßeinlagen bzw. orthopädischen Maßschuhen sinnvoll zu versorgen.

L


Längsgewölbe:  Im Bereich des Fußskeletts Wölbung an der Innenseite, die sich vom vorderen Teil des Fersenbeins bis hin zum 1. und 2. Mittelfußköpfchen erstreckt.

Laufberufe: Krankenschwestern und Hotelpersonal arbeiten beispielsweise in typischen Laufberufen. Der harte Boden und falsches Schuhwerk sind ständige Belastungen für die Füße. Spürbare Erleichterung bringen anatomisch geformte Einlegesohlen. Normale Schuhe oder Stiefel können durch  anatomische geformte Einlegesohlen bequem gemacht und der natürlichen Form der Füße angepasst werden.

M


Massage: Sanfte Dauermassage verschaffen die Reflexszonen Massageeinlagen.


Medial: Zur Mittellinie des Körpers zu gelegen, mittelwärts, einwärts. Gegesatz: Lateral, d.h. von der Mittellinie weg,seitlich. Die Innenkante des Fußes ist somit medial gelegen und die Außenkante lateral.


Mittelfuß: lat. Metatarsus besteht aus Mittelfußknochen (lat. Ossa Metatarsalia),von denen es fünf, nämlich für jedes Zehengrundgelenk einen,gibt, und somit zu den Zehen führen.Sie haben die Aufgabe als federnde Teile und als Balancehilfe des nur auf kleinen Flächen stehenden Körpers zu wirken.Sie haben eine schlanke Form und sind Strahlenförmig angeordnet.

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 N


Nagel: Die Nägel sind Anhangsgebilde der Haut und stellen flach gewölbte dünne Hornplatten dar, welche die Rückenfläche der Endglieder von Fingern und Zehen bedecken.Der Nagel hat keine Eigenfarbe, die rötliche, weiße oder bläuliche Färbung ergibt sich aus den durch die Hornplatte scheinenden Kapillarschlingen des Nagelbetts. Die Nagelplatte schiebt sich pro Woche etwa 1mm nach vorne und Zehennägel wachsen langsamer als Fingernägel.Pflegen Sie Ihre Füße lassen Sie Ihre  Füße und Fußnägel regelmäßig von einem Podologen überprüfen.


Naviculare, os Naviculare :lat. für Kahn- oder Schiffbein im Fußwurzelskelett

O


O-Bein: lat. Genu Varum: Verbiegung des Beines nach außen mit einem nach innen zu offenen Bogen. Die Ursache für das O-Bein kann eine Rachitis,Entzündung,Verschleiß, Verletung oder auch angeboren sein. Eine Außenranderhöhung korrigert O-Beine.

Orthopädieschuhmacher:  Die Aufgabe des Orthopädieschuhmacher ist die Versorgung kranker und fehlerhafter Füße mit orthopädischem Schuhwerk, Innenschuhen, Fußergänzungen, Beinverlängerungsprothesen sowie Fußstüzten nach besonderen  Maß- und Modellverfahren, die aus verschiedenen Materialien handwerklich hergestellt werden.


Orthopädisch Einlagen: Diese Einlagen werden ganz speziell nach Ihren Füßen mit verschiedenen Materialien in der Regel von einem Orthopädieschuhmacher gefertigt. Sie kommen zu Einsatz wenn eine Einlagenversorgung durch konfektionierten Einlagen nicht mehr ausreichend ist (z.B. bei extreme Spreizfüße mit schmerzhaften Druckstellen) und von einem Orthopäden mit einem Rezept verschrieben werden. Die Kosten von Maßeinlagen werden zum Teil von den Krankenkassen übernommen, jedoch muß man für Maßeinlagen einen Eigenanteil und in der Regel einen wirtschaftlichen Aufschlag bezahlen. Jedes Jahr hat man Anspruch auf neue Einlagen.

P


Pedes: lat. für Füße Pes lat. für Fuß

Pelotten: Pelotte ist ein medizinischer Fachbegriff für ein ballenförmiges Druckpolster, zum Beispiel die Quergwölbestütze von Spreizfußeinlagen zur Entlastung der Mittelfußköpfchen bzw. Zehengrundglieder.

Plattfuß: lat.Pes Planus.Meist erworbene und nur selten angeborene Fußdeformität, die vor allem durch das Fehlen des Längsgewölbes gekennzeichnet ist. Der Plattfuß ist in den meisten Fällen das Endstadium des sog. Fußsenkungsprozesses. Die Bezeichnung Plattfuß oder Pes Planus ist mehr als oberbegriff für gewölbelose Füße anzusehen,denn als exakte Bezeichnung einer bestimmten Deformation. Tatsächlich sind nämlich Plattfüße so gut wie regelmäßig mit anderen Fehlformen kombiniert,wie z.B. mit Knick- oder Spreizfuß, so das man häufiger von Knick-Plattfuß (Pes Planovalgus) oder Spreiz- Plattfuß ( Pes Transversoplanus) sprechen sollte als schlechthin vom Plattfuß.Die Versorgung des Plattfußes ist duch Maßeinlagen denkbar in der Regel aber nur durch orthopädische Schuhe möglich.

Platt- Knickfuß: Knick- Plattfuß, lat. Pes planovalgus. Plattfuß mit Knickfuß kombiniert, d.h. bei Ansicht von hinten steht die Ferse nach auswärts geknickt, in der Valgusstellung.

Präventiv: Vorbeugend

Präventive Gesundheitseinlagen: anatomisch geformte Einlegesohlen die durch unterschiedliche Materialien Fußdeformitäten wie Senkfuß, Spreizfuß oder Fersensporn vorbeugen.

Pronation: Einwärtsdrehung. In Bezug auf den Fuß: Heben des äußeren und Senken des inneren Fußrandes. Gegensatz ist die Supination

Pronatinsstütze: Gerade in der Versorgung der Füße durch Sporteinlagen finden Pronationsstützen für Personen die stark supinieren Verwendung

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Q


Quergewölbe:  Die Wölbung, die sich zwischen den Mittelfußköpfchen 1 und 5 spannt

R


Reflexzoneneinlagen: Alle Organe unseres Körpers können über bestimmte Zonen der Füße reflektorisch beeinflusst werden. Die Versorgung duch Reflexzoneneinlagen wirkt entspannend, aktiviert ganz gezielt die Selbstheilungskräfte und die gesamten Energieabläufe im Körper werden in ein gesundes, harmonisches Gleichgewicht gebracht.
Mit den Aktivirungspunkten werden alle Reflexzonen am Fuß massiert. Jede Zone korrespondiert mit dem entsprechenden Organ oder System im Körper, z.B. mit dem Hormon-, Kreislauf- oder Nervensystem, oder mit Magen, Darm, Blase oder Niere.

Rotation: Drehung, Drehbewegung.

S


Schiffbein: o. Kahnbein (lat. Os Naviculare) 


Schweiß: lat.Sudor, Absoderung aus der Haut örtlich verschieden dicht liegenden Schweißdrüsen.

Fußschweiß: Sehr zahlreich sind die schweißdrüsen in der Fußsohle vertreten. Während sich am Hals rund 170 Schweißdrüsen auf 1cm² befinden und kaum 60 am Rücken, zählt man in der Fußsohle etwa 370 pro cm². 

Ständig verschwitzte Füße  sind jedoch ein naturbelassenem Zustand (also ständig barfuß), denn erst ständiges Socken- und Schuhetragen, wie heut zu Tage üblich, verursacht den unangenehmen Geruch. Wahrscheinlich verdienen die allermeisten Füße Prädikate wie "Stinkfuß" nicht, da unangenehmer Geruch viel eher den Socken und Schuhen zugeschrieben werden muss. Blosse Füße sind - auch in Flip Flops - besser belüftet und können an der Luft und über den Boden trocknen, wogegen in Socken und geschlossenen Schuhen ein feucht-warmes Mikroklima herrscht, das Fußpilz und bakterielle Tätigkeit und damit üblen Geruch begünstigt. Bestenfalls wird der Schweiß von den Socken (oder den Aktivkohleeinlagen) gut absorbiert; diese müssen dann aber zwecks Geruchsvermeidung auch gründlich und oft gewaschen werden. Nach unseren Erfahrungen wirkt bei starken Fußschweiß am besten die Zimt Wirkstoffsohle von Cinnea. Diese verhindert sogar Fußschweißbildung.


Senkfuß: Der Senkfuß ist die Fußform im Übergang vom Schwachfuß oder lockeren Knickfuß zum Plattfuß. Wenn sich das Längsgewölbe des Fußes abgeflacht, wird dies als Senkfuß bezeichnet. Von hinten betrachtet, sieht man, dass der Übergang vom Wadenmuskel über die Achillissehne zur Ferse nach außen abknickt. Daher auch die Bezeichnung Knicksenkfuß. Der Extremfall liegt vor, wenn die Haut der Fußwölbung komplett am Boden aufliegt – dies wird als Plattfuß  bezeichnet. Folgeschäden durch einen Senkfuß können Überlastungsschmerzen der zu schwachen Fußmuskulatur, Knieschäden in Folge falscher Kraftübertragungen beim Gehen und Stehen, Bildung eines schmerzhaftenFersensporns, Rücken- und Bandscheibenprobleme und unzureichender Stoßdämpfung durch das eingesunkene Fußgewölbe. Gegen Flogeschäden eignen sich vor allem anatomisch geformte Senk- und Spreizfußeinlagen. Eine Behandlung gegen den Senkfuß muss (sofern nicht eine echte Missbildung vorliegt) in der Stärkung der Fußmuskulatur bestehen. Muskelaufbau wird vor allem durch Barfußgehen auf abwechslungsreichem, hauptsächlich weichem Untergrund und durch Fußgymnastik stimuliert.


Spreizfuß: Unter Spreizfuß wird ein Auseinanderspreizung der Knochenstrahlen des Mittelfußes verstanden sowie eine Abflachung des kleinen Fußgewölbes und ist eine Teilerscheinung des Senkfußes (Senk-Spreizfuß) oder des Hohlfußes (Hohl-Spreizfuß). DasQuergewölbe oder kleines Fußgewölbe, das normalerweise im Bereich des Vorfußballens ausgebildet sein sollte, ist durchgetreten, so dass häufig eine Schwiele unterhalb der Grundgelenke der zweiten und dritten Zehe deutlich in Erscheinung tritt. Heute weiß man, dass auch das "Quergewölbe" nicht nur durch Bänder, sondern auch durch Muskulatur aufrechterhalten wird, u.a. der Ballenmuskulatur. Ursachen eines Spreizfußes ist nicht mangelde Bewegung sonder falsches Schuhwerk vor allem hohe Absätze, die den Druck auf die Zehengrundgelenke erhöhen.  Außerdem können mit zunehmendem Alter die Weichteile unter den Köpfchen des 2., 3. und/oder 4. Mittelfußknochens dünner werden, so dass die Knochen tiefer treten und schmerzen. Gegen Flogeschäden wie dem Hallux Valgus eignen sich vor allem anatomisch geformte Spreizfuß-  oder Senk- und Spreizfußeinlagen.


Sprungbein: lat. Talus. Einer der sieben Fußwurzelknochen.Der Talus bildet mit dem Schien- und Wadenbein das obere Sprunggelenk und mit dem Fersenbein das untere Sprunggelenk.


Supination: Auswärtsdrehung, bezogen auf die Fußinnenfläche. Die Supination des Fußes bedeutet Hebung des und Senkung des äußeren Fußrandes. Die gegensätzliche Bewegung wird Pronation genannt. Supinatoren sind jene Muskeln,welche die Supination bewirken.


Supinationsstütze: auch Längsgewölbestütze oder Knickfußkeile genannt kommen bei einem abgesenkten Längsgewölbe oder bei einer Überpronation zu Einsatz. Hier eignen sich vor allem Senkfußeinlagen mit einer Längsgewölbeunterstützung.

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T


Talus: lat. für Sprungbein


Tarsus: lat. für Fußwurzel


Tibia: lat. für Schienbein


Trittspur: eine spezielle Art des Fußabdrucks die vonOrthopädieschuhmachern zur Herstellung von Maßeinlagen verwendet wird.

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U


Überbelastungsschäden:  Verletzungen wie Muskelfaserriss,Ermüdungsbruch oder Achillessehnenriß zahlen zu den Überbelastungsschäden die bei ständiger zu großer Belastung im Sport oder im Beruf auftretten. Solchen Verletzungen kann man mit geeignetem Schuhwerk, passenden Einlagen und Kompressionssocken vorbeugen.

Ulcus: lat. für Geschwür

Unguis: lat. für Nagel

V


Velourleder: Ein auf der Fleischseite zugerichtetes, stoffähnliches, samtartiges Leder, meißt vom Rind oder Kalb. Wird die Narbenseite zugerichtet, nennt man es "Nubuk". Vielfach werden auch andere gespaltene Leder als "Velour" bezeichnet.


Venen: Schlauartige Röhren, in denen das Blut herzwärts fließt. Durch Fußschäden, die fast immer Durchblutungsstörungen zur Folge haben, können sich Venen krankhaft zu Krampfadern entwickeln. Maßnahmen zur besseren Durchblutung der Beinvenen, wie zum Beispiel  Wechselbäder oder das Tragen Kompressionssocken, sind die beste Vorsorge gegen Krampfadern. Vor allem gilt: die kranke Fußstellung korrigieren! Und sehr viel Bewegung der Zehen.

W


Wadenbein:  lat. Fibular bildet mit dem Schienbein und dem  Srungbein das Srunggelenk


Wechselbad: Wechselweise Anwendung von kalten und heißen Wasser. Zur Anregung der Durchblutung und des Stoffwechsels werden Füße und Beine nacheinander  in heißes bzw. kaltes Wasser getaucht.Die Dauer einer Anwendung brträgt 30 Sekunden. (weitere Fußpflegetipps)


Wildleder: Geschmeidiges Leder aus Fellen von Freiwild (Rehen, Hirschen usw.). Wildleder wird meistens sämisch gegerbt. Zum besseren Eindringen der Gerb- und Fettstoffe wird die oberste, dünnste Narbenschicht von der Haut entfernt. Das Leder erhält dadurch seinen samtartigen Charakter


Würfelbein: lat. Os cuboideum. Einer der sieben Fußwurzelknochen.

X


X-Bein: lat. Genu Valgum.In der Regel sind X-Beine eine Folgeerscheinung von Knick- Senkfüßen. Die Fehlstellung der Füße führt dazu, dass die Beine in eine schiefe Stellung zum Knie gelangen, von vorne betrachtet entsteht bei doppelseitigen X-Bein ein angedeutetes X. Der Unterschenkel wird quasi wie ein Hebel schräg zum Knie geführt und beeinträchtigt das normale Wachstum. Im schlimmsten Fall können X-Beine später zu Knie- und zu Hüftproblemen führen. Mit korrigierenden Einlagen (Längsgewölbestützen) und X-Bein Innenranderhöhungen sowie Fusstraining begegnet man der Fußfehlstellung. 

Z


Zehen: lat. Phalanges digitorum. Endglieder des Fußes. Die Zehenglieder bestehen mit Ausnahme der Großzehe, welche über zwei Zehenknochen verfügt,aus drei Zehenknochen. Die Zehen, besonders die Großzehe, spielen bei der Abwicklung des Fußes beim Gehen eine wichtige Rolle.Sie gewährleisten erst die Weichheit und Erschütterungsfreiheit des normalen Ganges. Die Großzehe gibt den Körper durch Ihre kräftige Plantarflexion am Schluß des Abrollvorgangs den entscheidenen Abstoß, der ein zügiges Gehen gewährleistet.

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