Der Einlagen-Shop Blog "4YouFeet"


 

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Orthopädieschuhtechniker Wissen für Ihre Fussgesundheit

Seit ich 1995, in den Beruf des Orthopädieschuhtechnikers, gestartet bin ist es mir stets ein Anliegen, jedem mit meinem Wissen zu helfen. Über 80% der Deutschen Bevölkerung leiden mehr oder weniger unter Senk- und Spreizfüssen und anderen Fussproblemen. Daher möchte ich mit meinem Wissen nicht nur helfen, sondern Grundsätzlich aufklären, damit sich Kunden und Patienten selber mehr helfen können. Den Einlagen-Shop Blog "4YouFeet" gibt es bereits einige Jahre und 2021 bekommt dieser nun, wie unsere Webseite, einen Relaunch. Hier werden nun neben den Produktberichten und Produkttest auch Interressantes rund um das Thema Füsse zu finden sein.

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim stöbern und lesen.

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Wie ein Natururlaub auch für die Füsse zu einer Wohltat wird.

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Ein Urlaub in der Natur ermöglicht, den Akku für den Alltag wieder aufzuladen. Die aktive Bewegung und die frische Luft wirken belebend, Sie schenken uns einzigartige Erlebnisse, von denen wir lange zehren. Beim Wandern werden die Füsse stark beansprucht und benötigen die entsprechende Erholung. Das richtige Schuhwerk und ein spezielles Wellnessprogramm sorgt dafür, dass einer Wanderung am nächsten Tag nichts im Weg steht.

Eine Reisetipp unserer Redaktion.Wunderbare Natur in der Urlaubsregion St. Englmar erleben

Ein wunderbares Wandergebiet ist der Bayerische Wald. Über 350 Kilometer Qualitätswanderwege stehen hier zur Verfügung. Eine beliebte Urlaubsregion liegt um St. Englmar. Hier gibt es schöne Rundwege, die zum Ausgangspunkt zurückführen. Mitten im Nationalpark Bayerischer Wald gelegen, lässt sich hier viel über die Natur lernen. Für Familien sind Waldlehrpfade eine interessante Gelegenheit, den Kids auf entspannte Weise Wissen zu vermitteln. Auch die Erwachsenen lernen einiges über die heimische Fauna und Flora.

Nach einem erlebnisreichen Tag warten komfortable Hotels, die den Wanderern Wellness und Erholung bieten. Die zahlreichen Massagen und Bäder sind nach der körperlichen Anstrengung wohltuend und regen die Entspannung an. Empfehlenswert ist eine Wellness-Fusspflege mit einem Bad, einem Meersalz-Peeling, einer Massage und der Nagelpflege. Die Entfernung der Hornhaut und ein Fussbalsam helfen ebenfalls, um am kommenden Tag wieder auf Entdeckungsreise in die Natur gehen zu können. Fussmassagen und andere wohltuende Anwendungen werden auch für Kinder angeboten.

Der Wanderschuh ist entscheidend für die Fussgesundheit

Es ist sicherlich nicht wichtig, die teuersten Schuhe für eine Wanderung zu kaufen. Wichtiger sind ihre Eigenschaften. Allein die vielen verschiedenen Arten erfordern es, sich mit der Materie etwas ausführlicher zu beschäftigen. Auch die Passform ist ein wichtiger Faktor. Ein Problem kann jedoch die Schuhindustrie nicht beheben. Unsere Füsse entsprechen meist nicht der Norm, nach welcher die Hersteller ihre Treter produzieren. Rund 80 Prozent der Menschen in Deutschland haben einen mehr oder weniger ausgeprägten Senkfuss. Dieser kann im Laufe der Zeit andere Fusskrankheiten begünstigen. Das Ergebnis sind Überlastungen der Füsse, die zu Schmerzen führen. Sie hindern uns daran, die nächste Wanderung in Angriff zu nehmen. Dies hat Auswirkungen auf den Kreislauf und die Fitness. Eine einfache und effiziente Massnahme gegen die Beschwerden sind Schuheinlagen, welche diese gesundheitlichen Probleme beheben.

Spannende Entdeckungen in der Region St. Englmar

Ein schöner Ausgangsort für Erlebnisse im Bayerischen Wald ist der staatlich anerkannte Erholungsort Rattenberg, der nördlich der Gemeinde St. Englmar liegt. Den Urlaubern stehen verschiedene Wanderwege mit einer Gesamtlänge von mehr als 50 Kilometern Länge zur Verfügung. Einer davon ist der Rattenberger Höhenweg, der einige fantastische Aussichtspunkte aufweist. Einer davon befindet sich auf dem Kramerschopf.

Ein schönes Ausflugsziel ist die Burg Neurandsberg, zu der ein steiler Aufstieg führt. Diese Anstrengung wird bei gutem Wetter durch ein wundervolles Panorama belohnt. Bei der Burg handelt es sich um eine Ruine. Das Baudenkmal ist frei zugänglich. Infotafeln informieren über die Geschichte. Ein weiteres Wanderziel ist die Teufelsmühle, eine beeindruckende Felsformation, die nur fünf Kilometer von Rattenberg entfernt ist und über einen Rundweg erwandert werden kann.

Fazit:

Der Bayerische Wald ist ein Urlaubsgebiet, in dem aktive Erholung im Vordergrund steht. Nicht nur eindrucksvolle Naturdenkmäler lassen sich hier entdecken. Burgruinen geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Region. Entspannung nach erlebnisreichen Wanderungen bieten die umfangreichen Wellnessangebote der komfortablen Hotels.

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Den ganzen Tag auf den Beinen – So entlasten Sie Ihre Füsse!

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So entlasten Sie Ihre Füsse und Beine richtig.

Vor allem Menschen, die im Job viel stehen oder den ganzen Tag auf den Beinen sind, können ein Lied davon singen: Abends sind die Beine müde, schwer und geschwollen, nicht selten brennen die Fusssohlen und der Fussboden scheint unerreichbar, wenn man etwas aufheben möchte. Kein Wunder! Der menschliche Körper ist für Bewegung und Abwechslung gemacht und nicht für stundenlanges Stehen und monotone Abläufe.

In stehenden Berufen werden Rücken, Füsse und Beine oft stärker belastet, als es gut tut. Und da ist es unerheblich, ob man im Friseursalon stundenlang im Stehen arbeitet, in der Bäckerei den ganzen Tag nur die paar Meter hinter der Theke auf und ab läuft, in der Pflege jeden Tag Kilometer macht oder auf dem Bau bei Wind und Wetter Schwerstarbeit leistet. Wenn Venen, Muskeln, Bänder und Sehnen tagtäglich überlastet werden, macht sich das bemerkbar. Typische Beschwerdebilder sind:

  • schwere, müde Beine
  • Schmerzen in Füssen und Beinen
  • Brennende Fusssohlen
  • Rückenschmerzen

Und wenn man zudem an Herzschwäche, Übergewicht, Nierenproblemen oder Venenproblemen leidet, reagiert der Körper extrem. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu Schwellungen, Ödemen, Krampfadern und Thrombosen in den Beinen. Spätestens jetzt sollten Sie dringend einen Arzt konsultieren und Ihren Beinen mehr Aufmerksamkeit schenken!

Nehmen Sie sich die nachfolgenden Tipps zu Herzen! Sie helfen Ihren Füssen und Beinen, mit der Belastung besser zurechtzukommen.

5 Tipps für fitte Füsse den Job

Tipp 1: Setzen Sie sich zwischendurch öfter mal hin und gönnen Sie Ihren Beinen und Füssen eine kurze Pause! Wenn Sie die Beine dabei hochlegen, ist das noch besser. Der Arbeitgeber ist übrigens gesetzlich dazu verpflichtet, Ihnen das zu ermöglichen und zu gestatten.

Tipp 2: Elastische Bodenbeläge sind besser als harte Fliesen- oder Steinböden! Es gibt spezielle, ergonomische Bodenbeläge, sowohl für ganze Räume als auch als Matten für bestimmte Arbeitsbereiche.

Tipp 3: Wenn Ihre Beine schnell anschwellen, helfen Stützstrümpfe bzw. Kompressionsstrümpfe. Sie drücken die Venen zusammen und beugen so Ödemen, Krampfadern und Thrombosen vor. Sie werden sich auch weniger müde und erschöpft fühlen, weil das Blut das Gehirn mit Sauerstoff versorgen kann und nicht in den Beinen versackt.

Tipp 4: Tragen Sie bequeme Schuhe ohne hohe Absätze! Damit ist gemeint: viel Zehenfreiheit, guter Halt, rutschfeste und biegsame Schuhsohlen, eventuell eine individuelle Weitenregulierung, Atmungsaktivität des (Ober-)Materials und eine sehr gute Passform. Je leichter und flexibler der Schuh, desto angenehmer werden Sie in ihm stehen und gehen. Leider ist das nicht bei jeder Art von Arbeitsschuhen möglich, da kann Tipp 5 den Komfort verbessern.

Tipp 5: Nutzen Sie hochwertige Einlegesohlen! Sie wirken dämpfend und verringern die Belastung, die auf dem Fuss liegt. Gerade bei Fussfehlstellungen sollten Sie unbedingt auf entsprechend abgestimmte Sohlen vertrauen, damit die ohnehin schon stark beanspruchten Stellen nicht unnötig überlastet werden.

5 Tipps für fitte Füsse in der Freizeit

Tipp 6: Gönnen Sie Ihren Füssen regelmässig ein bisschen Luxus in Form von Fussbädern und Massagen. Damit lösen Sie Verspannungen in den Muskeln, Verklebungen der Faszien und Sie tun den Sehnen und Venen etwas Gutes. Es muss auch nicht immer ein professioneller Masseur sein. Sie können Ihre Füsse ganz wunderbar selbst kneten, mit den Händen massieren und mit einer Faszienrolle bei einer Faszien-Rollmassage das Gewebe in den Fusssohlen entspannen.

Tipp 7: Machen Sie spezielle Gymnastik und dehnen Sie die verkürzten Muskeln und Faszien in alle Richtungen. Das baut die entstandenen Spannungen ab und lässt Schmerzen verschwinden. 10-15 Minuten täglich sind optimal. Auch Kneipp-Kuren sind eine Wohltat für überlastete Beine und Füsse.

Tipp 8: Wenn es schon im Job nicht klappt, gönnen Sie Ihrem Körper zumindest in Ihrer Freizeit die Bewegung, die ihm fehlt! Keine Sorge, es müssen keine täglichen, stundenlangen Trainingseinheiten im Fitness-Studio sein. Zwei- bis dreimal wöchentlich moderate Bewegung beim Radfahren, Spazierengehen oder Schwimmen - das ist es, was Ihr Körper zum Ausgleich braucht.

Tipp 9: Laufen Sie so viel wie möglich barfuss, am besten auf unterschiedlichen Untergründen, wie auf einem Barfusspfad. Wiese, Waldboden oder Sand tun’s aber auch. Wichtig ist, dass Sie dabei langsam gehen und den Fuss ganz bewusst abrollen. Wenn Sie so gehen, besteht in der Regel auch keine Verletzungsgefahr, sie sehen und spüren ja, worauf Sie treten. Die Muskeln, Sehnen und Faszien werden beim Barfusslaufen gefordert, gedehnt, bewegt und gekräftigt.

Tipp 10: Tragen Sie in der Freizeit und Zuhause, wenn Sie nicht barfuss laufen können oder möchten, gute (Haus-)Schuhe, damit Sie wenigstens dann wie auf Wolken gehen! Das entlastet Ihre Füsse nach einem harten Arbeitstag.

Was zeichnet einen guten Schuh aus?

Einen guten Schuh erkennt man nicht am Preis, obwohl man davon ausgehen kann, dass für billiges Schuhwerk schon mal keine hochwertigen Materialien verarbeitet wurden. Ein guter Schuh vereint mehrere Faktoren, wie zum Beispiel:

  • Die Sohle ermöglicht eine weiche, fliessende Abrollbewegung. Das ist wichtig, damit sich Faszienverklebungen wieder lösen können, Muskeln und Sehnen dynamisch trainiert werden, Fersensporn und Arthrose vorgebeugt wird, das Blut gut zirkulieren kann und die Venen gesund funktionieren können.
  • Die Materialien sind hochwertig und auf die Verwendung abgestimmt. Es können natürliche Materialien wie Leder oder Hightech-Funktionsstoffe zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass sie ihre Funktion erfüllen. Muss der Schuh wasserfest, durchtrittsicher, leicht oder waschbar sein? Muss er eine bestimmte Farbe oder eine rutschfeste Sohle haben? Sind Sie anfällig für Blasen, Schweissfüsse oder haben Sie eine Fussfehlstellung? Für alle Eventualitäten gibt es das geeignete Material!
  • Die Verarbeitung muss natürlich auch einwandfrei sein, sonst haben Sie nicht lange Freude an Ihrem Schuh. Kontrollieren Sie deshalb schon beim Kauf kritische Stellen gut, um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.
  • Optimalerweise verfügt ein guter Schuh über eine herausnehmbare Innensohle. Diese können Sie bei Bedarf durch eine spezielle oder orthopädische Sohle tauschen oder bei Verschleiss problemlos ersetzen.

All diese Punkte finden Sie zum Beispiel in den bei uns angebotenen Einlagenfähigen Schuhe. Schauen Sie zu unseren GreenFeet Shoes.

Vorsorgliche Fürsorge für die Füsse

Wir schenken unseren Füssen viel zu selten Aufmerksamkeit. Erst, wenn mit ihnen etwas nicht in Ordnung ist, wenn sie brennen, schmerzen oder Fehlstellungen entwickeln, nehmen wir uns endlich Zeit für sie. Das ist aber unklug, denn all dem kann man in vielen Fällen vorbeugend entgegenwirken. Gönnen Sie Ihren Füssen deshalb gleich ab heute so oft wie möglich kleine Auszeiten und ein bisschen Wellness, viel fussgesunde Bewegung und verwöhnen Sie sie regelmässig mit Massagen. Tun Sie es für Ihre Füsse! Tun Sie es für sich!

Wenn Sie noch mehr über Fussgesundheit und fitte Füsse in Erfahrung bringen wollen, bleiben Sie zu Besuch. Marco Vathke ist Experte auf dem Gebiet und Entwickler der GreenFeet Schuheinlegesohlen.

 

 

 

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5 effektive Übungen gegen Spreizfuss, Hallux Valgus, Plattfuss & Co

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Marco Vathke - Fussfehlstellungs-Prävention: 5 effektive Übungen

Unsere Füsse bilden das Fundament unseres Körpers. Im Laufe unseres Lebens tragen sie uns mehrmals rund um den Globus und sind hierbei unglaublich vielen Belastungen ausgesetzt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Schmerzen und Fussfehlstellungen keine Seltenheit darstellen.

Zu den wohl bekanntesten Fehlstellungen gehören Platt-, Senk- und Spreizfuss sowie Hallux valgus. Risikofaktoren wie falsches Schuhwerk, Überlastungen und Übergewicht fördern die Entstehung zusätzlich. Fussfehlstellungen bringen die Statik des Körpers aus dem Gleichgewicht und führen häufig zu Rückenschmerzen.

Mithilfe einiger spezieller Übungen können Sie jedoch gegensteuern und sogar vorbeugen, sagt Fussspezialist Marco Vathke. Marco Vathke ist der Inhaber und Geschäftsführer von einlagen-shop.com und Entwickler der GreenFeet Schuheinlegesohlen. Er ist ein Experte auf dem Gebiet der Fussgesundheit sowie Fusstrainer und Mitentwickler des GreenFeet Trainingsprogramms.

Nachfolgend stellt er Ihnen die 5 effektivsten Übungen gegen Fussfehlstellungen vor.

Übung 1: Zehenstrecken- und beugen

Setzen Sie sich auf einen Stuhl. Achten Sie auf eine möglichst aufrechte Wirbelsäule. Beugen Sie Ihren Fuss samt Zehen so weit wie möglich. Die Ferse bleibt während der Übungsausführung auf dem Boden abgestellt. Halten Sie die Beugung etwa 20 bis 30 Sekunden aus. Danach lösen Sie die Anspannung für einen Moment. Jetzt strecken Sie den Fuss und Ihre Zehen so weit wie möglich durch. Halten Sie auch die Streckung für 20 bis 30 Sekunden. Nach einem kurzen Lösen der Anspannung wiederholen Sie das Prozedere mit dem anderen Fuss. Ob Sie rechts oder links beginnen, ist Ihnen überlassen. Möchten Sie die Übung intensivieren, dann versuchen Sie, beim Beugen kleine Gegenstände (z. B. Murmeln, Stifte oder Steine) mit den Zehen aufzuheben. Das Zehenstrecken- und beugen kräftigt die gesamte Fussmuskulatur. Blockaden werden effektiv gelöst. Besonders praktisch: Die Übung lässt sich jederzeit und überall diskret durchführen, z. B. auch im Büro oder in der Bahn. Es ist nämlich nicht zwingend notwendig, die Schuhe auszuziehen.

Übung 2: Kreisen des Sprunggelenks

Auch diese Übung wird sitzend auf einem Stuhl durchgeführt. Heben Sie ein Knie an. Fixieren Sie den Unterschenkel mit der Hand, um sicherzustellen, dass die folgende Bewegung auch wirklich vom Sprunggelenk ausgeht. Beginnen Sie nun, mit dem Sprunggelenk für etwa 30 Sekunden Kreise in die Luft zu zeichnen. Die Zehen befinden sich hierbei zunächst in entspannter Position. Halten Sie kurz inne und strecken Sie die Zehen. Kreisen Sie das Sprunggelenk erneut für 30 Sekunden. Abschliessend wiederholen Sie den Vorgang noch mit gebeugten Zehen. Hiernach erfolgt ein Seitenwechsel. Mit welchem Fuss Sie beginnen möchten, ist erneut Ihnen überlassen. Diese Übung löst Verspannungen und mobilisiert die Fussmuskulatur.

Übung 3: Raupengang

Setzen Sie sich auf einen Stuhl oder wahlweise auf einen Hocker. Die Zehenspitzen sind gerade nach vorne ausgerichtet. Beginnen Sie mit dem rechten Fuss und tasten Sie sich langsam in raupenartigen Bewegungen vorwärts. Dies gelingt, indem Sie mit den Zehen nach vorne greifen. Achten Sie darauf, den grossen Zeh hierbei maximal zu beugen. "Krabbeln" Sie raupenartig mit dem rechten Fuss in die Ausgangsposition zurück. Wiederholen Sie den Vorgang auf der linken Seite. Machen Sie pro Fuss insgesamt 5 Durchgänge. Die Raupenübung ist bestens geeignet, um das Fussgewölbe zu stabilisieren. Dies ist wichtig, um einem Spreizfuss oder Plattfuss vorzubeugen. Sind die Fehlstellungen bereits entstanden, hilft die Übung, diese auszugleichen.

Übung 4: Der Einbeinstand

Stellen Sie sich aufrecht hin. Die Wirbelsäule sollte möglichst gerade sein. Korrigieren Sie, falls nötig, Ihre Haltung vor einem Spiegel. Heben Sie den rechten Fuss an. Wer Probleme mit dem Gleichgewicht hat, kann sich mit der linken Hand an der Wand abstützen. Spüren Sie in Ihren Körper hinein: Das Gewicht sollte möglichst gleichmässig auf dem Standfuss lasten. Aktivieren Sie nun Ihre Fusssohle und beugen Sie den grossen Zeh in Richtung Ferse. Hierdurch verlagert sich der Schwerpunkt. Die Hauptlast des Gewichts liegt nun auf der Fussaussenkante, auf dem Ballen und auf der Ferse. Möchten Sie den Trainingseffekt steigern, dann führen Sie den Einbeinstand auf unebenen Untergründen durch. Hierbei kann es sich beispielsweise um Rasen oder Sand handeln. Letzteres ist besonders intensiv! Für daheim eigent sich eine dickere Trainingsmatte perfekt. Wiederholen Sie die Übung pro Fuss etwa 5 bis 10-mal. Der Einbeinstand stabilisiert nicht nur das Fussgewölbe, sondern trägt zu einer Kräftigung der gesamten Muskulatur bei. Auch der Gleichgewichtssinn wird trainiert.

Übung 5: Auf der Innen- und Aussenkante laufen

Diese Übung ist ein wenig anspruchsvoller, aber dafür umso effektiver. Beginnen Sie die Übung im aufrechten Stand. Stellen Sie sich nun auf die Aussenkante Ihrer Füsse. Versuchen Sie zunächst, die ungewohnte Position statisch zu halten. Gelingt dies, können Sie probieren, auf der Aussenkante Ihrer Füsse ein paar Schritte zu laufen. Gehen Sie ruhig mehrmals quer durchs Zimmer, wenn es möglich sein sollte. Den meisten Menschen gelingt dies nach einer Weile problemlos. Wesentlich schwieriger gestaltet sich allerdings das Laufen auf der Fussinnenkante. Hier gilt: Nicht aufgeben! Meist braucht es ein paar Anläufe, bis dies gelingt. Die Übung lässt sich wunderbar zwischendurch in den Alltag integrieren. Sie können beispielsweise die Werbepausen im Fernsehen für diese Übung nutzen.

Fazit

Die Gesundheit der Füsse beeinflusst das gesamte Wohlbefinden ungemein. Leider ist dies nicht allen Menschen bewusst. Häufig wird erst dann ärztlicher Rat gesucht, wenn die Fussfehlstellungen den Alltag beeinträchtigen. Das muss aber nicht sein, findet Fussspezialist Marco Vathke. Mithilfe weniger unkomplizierter Massnahmen wie beispielsweise regelmässiger Fussgymnastik können Fussfehlstellungen vermieden werden. Auch leichte Fehlstellungen lassen sich gut korrigieren. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist jedoch Disziplin gefragt. Sie sollten oben beschriebene Übungen am besten zweimal täglich durchführen, im Idealfall morgens und abends. Wer die Übungen nur sporadisch macht, wird kaum Erfolge verzeichnen können. Bei starken Fehlstellungen und Schmerzen sollte grundsätzlich ein Orthopäde aufgesucht werden. Dieser wird ggf. orthopädische Einlagen und Physiotherapie verschreiben. Fussspezialist Marco Vathke steht Ihnen ebenfalls mit einer Vorabeinschätzung zur Verfügung. Kontakt

 

 

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