Fersenhalter für Schuhe – gegen Herausrutschen an der Ferse

Wenn die Ferse beim Gehen im Schuh nach oben rutscht, können selbstklebende Fersenhalter den Sitz im hinteren Schuhbereich verbessern. Sie werden innen an der Fersenkappe befestigt und verkleinern dort den verfügbaren Raum.

Zur Auswahl stehen Fersenhalter aus Leder oder transparentem Gel – je nach Schuh, gewünschter Polsterung und Tragegefühl.

Welcher Fersenhalter passt zu meinem Schuh?

Der pedag Stop Leder Fersenhalter besitzt eine aufgeraute Lederoberfläche und eine weiche Polsterung. Er eignet sich besonders für geschlossene Alltags-, Business- und Freizeitschuhe, wenn die Ferse zu viel Spielraum hat und beim Gehen aus dem Schuh rutscht.

Der pedag Gel-Antislip Fersenhalter besteht aus transparentem Gel. Er fällt im Schuh weniger auf und bietet gleichzeitig eine weiche Polsterung im hinteren Schuhbereich.

Als Orientierung:

• Klassische Lederoberfläche und griffiges Tragegefühl: pedag Stop Leder
• Transparent und weich gepolstert: pedag Gel-Antislip

Wann sind Fersenhalter sinnvoll?

Fersenhalter können hilfreich sein, wenn:

• der Schuh grundsätzlich passt, aber an der Ferse etwas zu weit ist
• die Ferse beim Gehen leicht aus dem Schuh rutscht
• ein schmaler Fersenbereich nicht optimal von der Schuhform aufgenommen wird
• Reibung am hinteren Schuhrand reduziert werden soll

Ist der gesamte Schuh deutlich zu groß, kann ein Fersenhalter die falsche Schuhgröße nicht vollständig ausgleichen. In diesem Fall sollte geprüft werden, ob eine andere Schuhgröße oder Passform die bessere Lösung ist.

Fersenhalter sind außerdem nicht mit Fersenpolstern oder Fersenkissen zu verwechseln. Diese werden unter der Ferse eingesetzt und dienen vor allem der zusätzlichen Polsterung. Eine passende Auswahl finden Sie unter Fersenpolster und Fersenkissen.

Fersenhalter richtig einkleben

Damit ein selbstklebender Fersenhalter gut hält, sollte der Fersenbereich im Schuh sauber, trocken und frei von Staub oder Pflegemitteln sein.

  1. Fersenhalter zunächst ohne Entfernen der Schutzfolie an die gewünschte Position halten.

  2. Darauf achten, dass er mittig im hinteren Fersenbereich sitzt.

  3. Schutzfolie abziehen und den Fersenhalter gleichmäßig einkleben.

  4. Anschließend kräftig andrücken.

Der Fersenhalter sollte nicht zu tief sitzen und keine harte Kante bilden. Nach dem Einkleben sollte die Ferse sicherer im Schuh sitzen, ohne dass zusätzlicher Druck entsteht.

Ein Schuhlöffel kann beim Anziehen helfen, damit der Fersenhalter nicht jedes Mal durch die Ferse nach unten geschoben wird.

Schuhe scheuern an der Ferse – woran liegt es?

Reibung entsteht häufig, wenn sich Fuß und Schuh beim Gehen gegeneinander bewegen. Ein zu lockerer Sitz im Fersenbereich kann deshalb Blasen begünstigen.

Passt der Schuh grundsätzlich gut, kann ein Fersenhalter den Bewegungsspielraum reduzieren. Drückt dagegen eine harte Fersenkappe oder ist der Schuh zu eng, ist ein Fersenhalter meist nicht die passende Lösung.

Mehr über Ursachen und den Umgang mit Blasen finden Sie im Ratgeber Blase am Fuß – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.